Studententag

Samstag, 08.11.2014
Studententag (Spektrum 1+2)
10:00-10:15
10:15-10:30
Arthur Heinitz, Paul Leonhard Schuh
Arbeit des BdZM - ein Rückblick
10:30-11:00
Das innovative Potenzial digitaler Technologien hält zunehmend Einzug in die Lern- und Arbeitsprozesse des gesamten Bereiches der Zahnmedizin. So kommen digitale Medien verstärkt mit dem Ziel zum Einsatz, Lernprozesse zu verbessern, Informationen zu bündeln und die Zukunft des Lernens effizienter zu gestalten. Wie wäre es, wenn es irgendwo ein digitales "Türchen" gäbe, das den Weg zu intelligenten (E-Learning-) Werkzeugen ebnet, die eine präzise Informationsgewinnung und damit eine erhebliche Zeitersparnis beim Lernen offerieren? Mit dem neuen Informations- und Wissensportal "owidi" ("orales Wissen digital") hat die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde speziell für den Bereich der Zahnmedizin ein digitales Angebot geschaffen, das das berufliche Fortkommen bereits während des Studiums und über die Studienzeit hinaus später im Praxisalltag protegiert.
Was ist so anders an owidi als Lernplattform? Worin liegt das zukunftweisende Potenzial dieses digitalen Lernangebots, um das persönliche Informations- und Wissensmanagement bereits während des Studiums und im Sinne eines lebenslangen Lernens zu verbessern? Ziel dieses Vortrags ist es, diese Fragen zu beantworten und zusätzlich neue interessante Lernwege aufzuzeigen. Es werden die owidi inhärenten, digitalen Werkzeuge in ihrer Funktion, zur Unterstützung des persönlichen Wissenserwerbs, vorgestellt.
11:00-11:15
Kai Becker
Der neue Vorstand des BdZM stellt sich vor
11:15-11:30
Pause
11:30-12:00
Auf Grund von parodontalen Erkrankungen kann es zu stark ausgeprägten Attachment- und Knochenverlusten kommen, die in bestimmten Fällen anhand regenerativer Maßnahmen wiederhergestellt werden können. Welche Situationen für die parodontale Regeneration geeignet sind (Indikationen) und welche nicht (Kontraindikationen) soll im Folgenden dargestellt werden. Ebenso soll ein Überblick über Entscheidungsfindung, mögliche operative Vorgehen/Techniken und die zur Verfügung stehenden Materialien (Schmelz-Matrix-Proteine, Knochenersatzmaterialien, Membranen, u.w.) gegeben werden. Was mittels regenerativer Parodontalchirurgie erreicht werden kann, wird anhand von klinischen Beispielen veranschaulicht.
12:00-12:30
Michael Javier Weiß
Zahnärzte ohne Grenzen - Einsatz in der Mongolei
12:30-14:00
Mittagspause
14:00-14:30
Das Studium ist Aufgabe der Universitäten. Wenn es um Fragen der GKV-Abrechnung geht, sind Ihre Ansprechpartner die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen. Wissenschaftliche Stellungnahmen sind Aufgabe der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Und mit Beginn der Assistenzzeit sind sie Mitglied, genaugenommen sogar Pflichtmitglied, Ihrer Landeszahnärztekammer. Das heißt mit dem Zeitpunkt, zu dem Sie Ihre zahnärztliche Approbation erhalten, werden wir Ihren Weg begleiten.

Aber was bedeutet das? Die 17 Landeszahnärztekammern bilden neben den KZVen einen Teil der Selbstverwaltung der Deutschen Zahnärzte. Sie organisieren den Notfalldienst, beraten in Fragen der Berufsausübung, schlichten bei Streitigkeiten, geben die Heilberufsausweise aus, sind für Fragen der Praxishygiene und der Qualtätssicherung zuständig, organisieren Fort- und Weiterbildung, und, und, und... . Aber auch als Student kann man die Angebote der Kammer schon nutzen. Beispielsweise stehen die Informationen über zahnärztliche Arzneimittel kostenfrei zum Download zur Verfügung. In der Assistenzzeit bieten Kammern Fortbildungen an und sind Ansprechpartner für Fragen zur Weiterbildung. Wenn dann der Schritt in die Freiberuflichkeit erfolgt und die Praxisgründung ansteht, erhalten sie von Ihrer Kammer die notwendigen Informationen und Unterstützung. Gleichzeitig sind die Kammern aber auch die Plattform für die Schaffung einer gemeinsamen Identität. Deswegen ist die Beteiligung an den Aufgaben der Selbstverwaltung durch die breite Zahnärzteschaft von zentraler Bedeutung.
Ein erfolgreicher Zahnarzt zu sein bzw. zu werden endet nicht, sondern beginnt erst mit dem Abschluss des Studiums. Der Vortrag zeigt die breite Palette der Möglichkeiten nach dem Studium auf und informiert speziell über die Aufgaben der Kammern.
14:30-15:00
Seid ihr neugierig auf eine Auslandsfamulatur in den Semesterferien und seid euch aber noch nicht sicher wohin es genau gehen soll und was euch erwarten wird? Dann wird der Zahnmedizinische Austauschdienst euch mit vielen nützlichen Informationen helfen können um euch bei der Organisation zu unterstützen.
15:00-15:30
Pause
15:30-16:00
Durch stetige Weiterentwicklungen auf dem Sektor der Adhäsiv- und Komposittechnologie ist es heute möglich selbst ausgedehnte Defekte im lasttragenden Seitenzahngebiet erfolgreich mittels direkter Restaurationen zu versorgen. Ausgedehnte Defekte im Seitenzahngebiet kommen in der täglichen Praxis recht häufig vor und die Restauration solcher Zähne stellt den Behandler vor technische Herausforderungen. Das Hauptanliegen der Patienten ist in erster Linie der langfristige Erhalt des Zahnes bei hohem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Allerdings ist eine Lösung mittels direkt applizierbarer Kompositmaterialien nach herkömmichen Techniken zur direkten Restauration oftmals nur unter erschwerten Bedingungen möglich. In diesem Beitrag werden Problemesituationen und Lösungsansätze im Kontext des zweiphasigen direkten Restaurationskonzepts (R2-Technik) erläutert. Zudem werden Tipps und Triks zur anatomischen Approximalkontaktgestaltung, zur Schichttechnik sowie zu Blutungskontrolle und Trockenlegung in schwierigen Behandlungssituationen gegeben.
16:00-16:15
Same same but different - In Kambodscha erscheint vieles bekannt, jedoch auf den zweiten Blick kontrovers. Als Land einer bis in die präangkorianische Zeit zurückreichender historischen Hochkultur, deren Zeugen heute Touristenströme werden, kämpft Kambodscha hinter den Kulissen mit vielen Herausforderungen. Angefangen vom nicht existenten Gesundheitssystem über die kriegsbedingt junge Bevölkerung bis hin zu überall spürbarer Korruption ist vieles anders als im industriellen Deutschland. In unserem Vortrag wollen wir euch Eindrücke über unseren Famulaturaufenthalt näher bringen, die einem als Angkor Wat-Besucher womöglich verborgen bleiben.
16:15-16:45
Dr. Thorsten Pfefferle
Therapiestrategien nach Kronen- und Wurzelfrakturen

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