Referenten (Hauptvorträge)

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A
Dr. Karl-Ludwig Ackermann
Filderstadt, Deutschland

Lebenslauf:
1983 Fachzahnarzt für Oralchirurgie; Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie und Implantatprothetik; Spezialist für Parodontologie (EDA)
2000 Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI)
2004 Gastprofessor der Nippon Dental University Niigata
2005 Lehrbeauftragter für Implantatprothetik und Ästhetische Zahnheilkunde an der Steinbeis-Hochschule Berlin
2007 Mitglied im Redaktionsausschuss der Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI)
2009 Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde(DGZMK)
2011 Ehrenmitglied im Societas Implantologica Bohemica
Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas
Halle (Saale), Deutschland

Lebenslauf:
1968 Geburt
1986 - 1996 Studium der Medizin und Zahnmedizin in Frankfurt, Saarbrücken und Zürich
1993 Promotion Zahnmedizin
1997 Promotion Medizin, ausgezeichnet mit dem Promotionsstipendium der Paul Ehrlich Gesellschaft für Chemotherapie
seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universitätsklinik Mainz, Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, Direktor: Prof. Dr. Dr. W. Wagner
2001 Facharzt für Mund-Kiefer und Gesichtschirurgie
2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Koordinierungszentrum für klinische Studien (KKS Mainz)
2004 Habilitation und Venia legendi im Fach Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
2004 ITI Fellow & Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
2005 Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
2006 Preis der Lehre des Fachbereichs Medizin, Universität Mainz
2009 Ruf auf die W2 Professur für MKG Chirurgie in Mainz

Über 100 Publikationen in wiss. Zeitschriften mit den Forschungsschwerpunkten:
Implantologie, Infektiologie, Onkologie/Rehabilitation,
klinische Studien (GCP)

Position:
Leitender Oberarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie - plastische Operationen, Universitätsmedizin Mainz
Freitag, 10.11.2017, 11:30 - 11:50
Standardverfahren: Antibiotische Prophylaxe und Therapie - Nutzen und Schaden bei Verwendung in der ZHK
Freitag, 10.11.2017, 13:10 - 13:55
Traumachirurgie unter dem Blickwinkel der späteren Versorgung: Schonendes und vorausschauendes Hart- und Weichgewebsmanagement
Samstag, 11.11.2017, 11:20 - 11:40
Innovationen: Customized Bone Regeneration (CBR) mit einem Titanium Mesh
Auf Basis der DVT Aufnahme und der prothetischen Planung entsteht bei der Customized Bone Regeneration (CBR) ein Titangitter, das die knöcherne Rekonstruktion stabilisiert. Mit Hilfe adäquater Ersatzmaterialien und Membranen lassen sich, unter reduzierter OP Zeit, bei hoher Präzision, komplexe Defekte rekonstruieren. Das individuelle 3D Titan-mesh findet seine Anwendung in der Regeneration kombiniert horizontal-vertikaler Defekte. Es eignet sich besonders dann, wenn Knochenblöcke oder Schalen die komplexe Kieferkammgeometrie nur unter höherem intraoperativem Aufwand nachbilden können. Der Vorteil besteht im "backward planning" und damit "zielgenauen" Augmentation.
Prof. Dr. Kurt Werner Alt
Krems-Stein, Österreich

Lebenslauf:
Prof. Dr. Kurt W. Alt ist seit 2013 emeritierter Professor für Anthropologie und lehrt und forscht ab Juli 2014 am Zentrum für Natur- und Kulturgeschichte der Zähne an der Danube Private University in Krems-Stein an der Donau. Außerdem hat er eine Gastprofessur an der Universität Basel sowie eine befristete Gastprofessur in Zagreb, Kroatien und ist Freier Mitarbeiter für Forschung am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt, Landesmuseum für Vorgeschichte, in Halle an der Saale. Seine Arbeitsgebiete sind die Evolution des Menschen, Dentalanthropologie, Forensische Anthropologie, Prähistorische und Historische Anthropologie unter Einbeziehung morphologischer, molekularer und biogeochemischer Methoden.
Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gelten Zähne und Kiefer als die wichtigsten bioarchäologischen Quellen über das Leben unserer Vorfahren. Das gilt insbesondere für die frühe Menschheitsgeschichte, wo oftmals lediglich sogenannte Dental spezies überliefert sind. Besser wird es für die jüngeren Phasen unserer Geschichte nach dem Ende der letzten Eiszeit, nachdem der Mensch sesshaft geworden war und seine Toten kollektiv zu bestatten begann. Auf der Basis größerer Stichproben lassen sich seither zahlreiche Informationen über das Leben und Sterben in der Vergangenheit gewinnen. Mittels morphologischer, molekulargenetischer und biogeochemischer Methoden werden Informationen über die demographische und genetische Zusammensetzung von Bevölkerungen, über Gesundheit und Krankheit, Ernährung und Mobilität gewonnen. Anhand einiger Beispiele werden die Aussagemöglichkeiten skizziert.
Susanne Amberg
Gelnhausen, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 09:00 - 11:00
Praxiskonzepte in der Parodontologie: Von der PZR bis zur UPT Was ist zu beachten?

B
Dr. Margret Bäumer M.S.D. ( USA)
Köln, Deutschland

Lebenslauf:
1989 Staatsexamen in Frankfurt am Main (J. W. von Goethe Universität)
1990 Promotion zum Dr. med. dent.
1990 - 1993 Assistententätigkeit Praxis Dr. Ahrens, Dormagen: Arbeitsschwerpunkte: Festsitzende Prothetik und Funktionslehre
1994 - 1997 niedergelassen in Gemeinschaftspraxis in Brühl: Arbeitsschwerpunkte: Festsitzende Prothetik und Parodontologie
1997 - 2000 Fachärztliche Ausbildung, Lehrtätigkeit und Praxis an der University of Washington, Seattle, USA
2000 Examen zur Fachärztin für Parodontologie und Implantologie, US-Promotion zum Master of Science in Dentistry (M.S.D.)
seit 2000 Praxis in Köln mit ausschließlicher Tätigkeit im Bereich Parodontologie und Implantologie
seit 2000 Referentin für ZÄ Kammern und Fachgesellschaften
2000 Diplomate of the American Board of Periodontology
seit 2011 Lehrbeauftragte der Universität zu Köln
Samstag, 11.11.2017, 09:20 - 09:50
Ästhetik, Funktion und Nachhaltigkeit bei oralen Rehabilitationen. Wie hilft die interdisziplinäre Behandlungsplanung und- ausführung dabei?
PD Dr. Amelie Bäumer-König M.Sc.
Bielefeld, Deutschland

Lebenslauf:
2007 Zahnärztliche Prüfung an der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg
seit 2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Sektion Parodontologie, Universität Heidelberg
2007 Promotion, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
seit 2009 Mehrfache Preisträgerin (u.a. 1. Meridolpreis der DGParo 2010, 2011, 2012; Kurt-Kaltenbach-Preis 2009; IPJ-Preis 2011)
2009 - 2012 Master of Science für Parodontologie und Implantattherapie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) und der Dresden International University (DIU), Abschluss M.Sc.
seit 2011 Ernennung zur Oberärztin der Sektion Parodontologie, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Universität Heidelberg
seit 2012 Niederlassung in der Gemeinschaftspraxis Dr. Gerd Körner & Dr. Amelie Meyer-Bäumer, Bielefeld
2012 Ernennung zur Spezialistin für Parodontologie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo)
2013 Ernennung zur Fachzahnärztin für Parodontologie
2015 Habilitation, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
seit 2015 Zahnärztliche Tätigkeit Praxis 'Paul Zahnärzte', Zürich
Samstag, 11.11.2017, 09:40 - 10:00
Praxiskonzepte: Was überweise ich besser?
Dr. Antonia Baitz
Eckernförde, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 15:30 - 16:30
Work-Life Balance Zahnarztpraxis - Ein Gesprächsforum mit Kollegen/innen aus der Praxis
Dr. Wolfgang Barth
Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 14:30 - 14:45
Sanitätsdienst/ KZBV/ Ärztekammer: Die Jahre von 2005 - 2016
Dr. Andreas Bartols M.A.
Karlsruhe, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 14:30 - 15:00
Versorgungsforschung in der Endodontie
Tobias Bauer
Singen, Deutschland

Lebenslauf:
1986 - 1992 Studium Zahnmedizin in Heidelberg
1990 Gründung Dentjournal
1996 Niederlassung in Singen, Baden-Württemberg
2001 - 2008 President Young Dentists Worldwide (YDW)
2002 Leitung Voluntary Work Abroad Programm der YDW
2003 - 2008 Mitglied im FDI Education Comittee für die YDW
2010 bis heute Teilnahme an Hilfseinsätzen in Haiti und der Dominikanischen Republik
2011 Teilnahme am UN-Trainingscamp für Einsatzkräfte in Krisenregionen
2013 Gründung Dental International Aid Networking Organisation (DIANO)
2014 bis heute Organisation von Volunteercamps in Haiti und der Dominikanischen Republik
Samstag, 11.11.2017, 14:45 - 15:15
Basics and more für einen Arbeitsaufenthalt im Ausland
Prof. Dr. Grietje Beck
Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 15:00 - 15:30
Anästhesiologische Optionen
Prof. Dr. Katrin Bekes
Wien, Österreich

Lebenslauf:
1997 - 2002 Studium der Zahnmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
2002 Staatsexamen und Approbation
2003 Promotion
2003 - 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie und der Sektion Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Dir.: Prof. Dr. H.-G. Schaller)
2010 - 2015 Oberärztin der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Sektion Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Dir.: Prof. Dr. H.-G. Schaller)
2012 Habilitation
2014 Ruf auf die Professur für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Kindesalters an der Medizinischen Universität Wien
seit 2015 Univ.-Prof. für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Kindesalters an der Medizinischen Universität Wien, Fachbereichsleiterin Kinderzahnheilkunde der Universitätszahnklinik Wien
Samstag, 11.11.2017, 11:20 - 11:40
Innovationen: Neue Ansätze zur Therapie der MIH
Prof. Dr. Christoph Benz
Deutschland

Lebenslauf:
1983 Staatsexamen in Göttingen
1990 Oberarzt
1990 Habilitation
1996 Ernennung zum Professor
2003 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin
2005 Deutscher Präventionspreis
2005 Wrigley-Prophylaxepreis
2010 Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer
2011 Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer
Mitbegründer von "Teamwerk - Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen"

120 Publikationen, darunter 19 Bücher und Buchbeiträge
Samstag, 11.11.2017, 13:10 - 13:40
Start up - Praxis mit Zukunft
Dr. Werner Betz
Frankfurt (Main), Deutschland

Lebenslauf:
1975 Abitur
1977 - 1982 Studium der Zahnmedizin an der Goethe-Universität Frankfurt/M
1983 wissenschaftl. Mitarbeiter am ZZMK Carolinum, Poliklinik für Zahnerhaltung
1989 - 1994 Leiter des Phantomkurses der Zahnerhaltungskunde
1991 Promotion
1994 Oberarzt und Leiter des Funktionsbereichs Erstuntersuchung und Diagnostik
1996 Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde in der DGZMK
2001 Mitglied im Exekutivkomitee der European Society of Dental Ergonomics (ESDE)
2001 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Röntgenologie der DGZMK
2004 Mitglied der IDKO des BKA
2007 Leiter des Funktionsbereichs Erstuntersuchung und Diagnostik sowie der Röntgenabteilung am ZZMK Carolinum
2009 Mitglied der Zahnärztlichen Röntgenstelle Hessen
2011 Mitglied der European Academy of DentoMaxilloFacial Rdiology
Inzwischen röntgen mehr als 50% der zahnärztlichen Praxen in Deutschland digital. Im Ver-gleich zur analogen Röntgentechnik bringt das digitale Röntgen viele Vorteile mit sich. Der Vortrag beleuchtet die Licht und Schattenseiten des Arbeitsablaufs beim digitalen Röntgen. Es wird gezeigt, auf welche Weise Hard- und Software von Röntgengeräten den Zahnarzt/die Zahnärztin und das Praxisteam bei der Anfertigung von Röntgenaufnahmen, der Befundung, der Bildweitergabe an KollegInnen und der Zusammenstellung von Unterlagen für die Prüfung durch zahnärztliche Stellen unterstützen können, manchmal aber auch Stress verursachen. Positive Beispiele aber auch Schwachstellen und Probleme im Workflow werden dargestellt und Hinweise für mögliche Lösungen gegeben. In den Vortag fließen Erfahrungen aus dem digitalen Röntgenbildaustausch mit vielen Praxen und aus der zahnärztlichen Stelle ein.
Dr. Dirk Bleiel
Rheinbreitbach, Deutschland

Lebenslauf:
1991 Staatsexamen an Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn
1991 Zahnarzt an der Zahn-, Mund- und Kieferklinik der Universität Köln, Abteilung für zahnärztliche Prothetik , Prof. Dr. W. Niedermeier
1993 Stabsarzt der Bundeswehr in Köln
1994 Zahnarzt in der MKG-Praxis -plastische Operationen- Dr. Dr. L. A. Rivas, Bonn
seit 1995 niedergelassener Zahnarzt in der Gemeinschaftspraxis mit Ehefrau Dr. Pia Bleiel, in Rheinbreitbach
2008 Curriculum Alterszahnmedizin und Pflege der APW und der DGAZ
Initialisierung des Projektes Hauszahnarzt , mobile Zahnmedizin für pflegebedürftige Menschen
2009 Mitarbeit Runder Tisch Honorarreform in der geriatrischen Zahnmedizin der DGAZ
Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie
Praxismerkmal Alterszahnheilkunde der Landeszahnärztekammer Rheinland Pfalz
2010 Spezialist für Seniorenzahnmedizn der DGAZ
2011 Vorstandsmitglied der DGAZ
Leitung Curriculum Alterszahnmedizin für ZFA der APW
2012 wissenschaftliche Leitung 22. Jahrestagung der DGAZ
Samstag, 11.11.2017, 13:30 - 14:00
Zahnextraktion - ja oder nein? Wie würden Sie entscheiden?
Martin Boost
Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 13:40 - 14:00
Verträge mit Hirn und Herz
Prof. Dr. Andreas Braun
Marburg, Deutschland

Lebenslauf:
1988 - 1994 Studium der Zahnheilkunde in Bonn
1992 Famulatur an der Zahnklinik der Universität Melbourne, Australien
1994 Approbation als Zahnarzt
1994 Vorbereitungsassistent in freier Praxis
1994 - 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde der Universität Bonn
1995 Promotion
2003 Ernennung zum Oberarzt, Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde der Universität Bonn
2005 Habilitation und Erteilung der Venia legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
seit 2007 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde (DGL)
seit 2008 Gastdozent an der Universität Freiburg im Rahmen des Masterstudiengangs "Master Online Parodontologie"
seit 2010 Mitglied des Redaktionellen Beirats der Zeitschrift "Journal of Clinical Periodontology" (Offizielle Zeitschrift der European Federation of Periodontology)
seit 2011 Leitender Oberarzt in der Abteilung für Zahnerhaltungskunde der Philipps-Universität Marburg
2012 Verleihung einer außerplanmäßigen Professur durch die Universität Marburg
2012 - 2014 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ)
seit 2013 Leiter des Bereichs "Laserzahnheilkunde" in der Abteilung für Zahnerhaltungskunde der Philipps-Universität Marburg
seit 2014 Associate Editor der Zeitschrift BMC Oral Health
seit 2015 Gastdozent an der Universität Aachen im Rahmen des Masterstudiengangs "Lasers in Dentistry"
seit 2015 Leiter des TransMIT-Projektbereichs "Energieübertragende Anwendungen in der Zahnheilkunde"
seit 2017 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde (DGL)
Dioden-Lasersysteme finden in der Zahnmedizin sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie Anwendung. In Abhängigkeit von der verwendeten Wellenlänge und den Energieeinstellungen werden vor allem photochemische und gewebeabtragende/photothermische Eigenschaften genutzt. Über die Messung von Fluoreszenzerscheinungen können kariöse Läsionen und Konkremente von gesunder Zahnhartsubstanz unterschieden und quantifiziert werden. Die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) dient der nicht-thermischen Abtötung pathogener Bakterien. Dabei können laserbasierte Verfahren als adjuvante antimikrobielle Therapieansätze für präventive und therapeutische Behandlungsschemata eingesetzt werden, wobei die Entwicklung bakterieller Resistenzen bei der Anwendung solcher Verfahren zum augenblicklichen Zeitpunkt als unwahrscheinlich angesehen wird. Die Low-Level-Lasertherapie (LLLT) als weitere Möglichkeit der Anwendung von Diodenlasern beruht auf der Erhöhung der Mikrozirkulation und der Steigerung der Mitoserate zur verbesserten Geweberegeneration. Höhere Energieparameter ermöglichen auch die Inzision und Exzision von Weichgeweben durch Ablation im Rahmen chirurgischer Eingriffe. Somit können Dioden-Lasersysteme in einer Vielzahl zahnärztlicher Therapiemaßnahmen eingesetzt werden und konventionelle Verfahren ergänzen oder auch ersetzen.
Dr. Monika Busch-Steinberg
Frankfurt

Samstag, 11.11.2017, 15:00 - 15:30
Anästhesiologische Optionen

C
Prof. Dr. Michael P. Christgau
Düsseldorf, Deutschland

Lebenslauf:
1990 Staatsexamen Universität Regensburg
1990 - 2000 Wissenschaftlicher Assistent in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie (Direktor: Prof. Dr. G. Schmalz), Klinikum der Universität Regensburg
1991 Promotion
1992 - 1995 Mehrere Forschungsaufenthalte am Royal Dental College der Universität Aarhus, Dänemark
1997 - 1999 DFG-Forschungsaufenthalt an der University of Texas Health Science Center, Houston, TX, USA (Department of Periodontology, Direktor: Prof. Dr. Raul G. Caffesse); wissenschaftliche Kooperation mit Prof. Dr. Rena D'Souza (Department of Basic Sciences)
1998 - 1999 Senior Research Associate Department of Stomatology, Division of Periodontics (Direktor: Prof. Dr. Raul G. Caffesse), University of Texas at Houston Health Science Center, Houston, TX, USA
2000 Habilitation und Erteilung der Lehrbefugnis für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde durch die Universität Regensburg
2000 - 2002 Oberarzt in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Klinikum der Universität Regensburg (Direktor: Prof. Dr. G. Schmalz)
seit 2001 DGParo-Spezialist für Parodontologie (Deutsche Gesellschaft für Paro- dontologie)
seit 2002 Niederlassung in privatzahnärztlicher Gemeinschaftspraxis in Düsseldorf- Oberkassel (gemeinsam mit Prof. Dr. B. Thonemann)
seit 2002 externer Oberarzt in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie (Direktor: Prof. Dr. W. Buchalla), Klinikum der Universität Regensburg
seit 2004 Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI, BDIZ, Konsensus-Konferenz)
2007 Ernennung zum APL-Professor, Universität Regensburg
Nachdem mittlerweile diverse Langzeitstudien darauf hindeuten, dass Implantate bei parodontal vorerkrankten Patienten langfristig wohl ein höheres Risiko für biologische Komplikationen aufzuweisen scheinen, gewinnt der langfristige Erhalt auch stärker parodontal vorgeschädigter Zähne wieder zunehmend an Bedeutung ̶ und wenn es nur darum geht, wertvolle Zeit bezogen auf die Lebenszeit unserer Patienten zu gewinnen.

Neben einer dauerhaften Infektionskontrolle stellt die vollständige Regeneration aller infolge der entzündlichen Prozesse verlorengegangener parodontaler Stützgewebe das ideale Ziel der Parodontitistherapie dar. In der Vergangenheit wurden hierfür verschiedene Therapiekonzepte beschrieben, die jedoch nicht alle wirklich zu diesem Ziel führen. Die gesteuerte Geweberegeneration (GTR) mit Hilfe von zellokklusiven Membranen sowie die Applikation von Schmelz-Matrix-Proteinen (EMD) gelten heute als wissenschaftlich anerkannte Verfahren zur Erzielung einer parodontalen Regeneration in intraossären Defekten und mandibulären Grad-II-Furkationsdefekten. Bei ausgedehnten parodontalen Defekten mit gefährdetem Raumerhalt scheint die Kombination von GTR oder EMD mit Knochenmaterialien zu besseren und vorhersagbareren Heilungsergebnissen zu führen. Die in vielen wissenschaftlichen Studien oftmals beobachtete Heterogenität und Variabilität der auch mit den etablierten Verfahren erzielten Regenerations- und Heilungsergebnisse unterstreicht die Bedeutung diverser patienten-, defekt- und auch operationsbedingter Einflussfaktoren. Auf der anderen Seite konnten eine Reihe von Langzeitstudien bis in die jüngste Vergangenheit zeigen, dass bei dauerhaft adäquater Kontrolle der bekannten Risikofaktoren mit den wissenschaftlich anerkannten Regenerationsverfahren selbst zunächst äußerst fragwürdige Zähne wieder eine gute Prognose erhalten und über viele weitere Jahre stabil und gesund gehalten werden können.

D
Dr. Anna Damanaki
Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 16:30 - 17:00
Vortrag der Preisträgerin der Jahrestagung der AfG 2017: Preis 2: Einfluss von Adipositas und Alter auf den krestalen Alveolarknochen - In-vivo-Studie
Prof. Dr. Till Dammaschke
Münster, Deutschland

Lebenslauf:
1965 Geburt
1986 Studium der Soziologie, Politik und Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen
1987 - 1993 Studium der Zahnmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen
seit 1994 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Zahnerhaltung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
1996 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen
1998 Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
2007 Ernennung zum Akademischen Rat
2008 Habilitation
2009 Ernennung zum Akademischen Oberrat
2012 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor
2015 Leiter des Bereichs "Kariologie und Kinderzahnheilkunde" der Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung, Münster
Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Überkappung ist die Entzündungsfreiheit des Pulpagewebes, die mittels Sensibilitätstest und Röntgendiagnostik überprüft werden sollte. Weitere Voraussetzungen sind eine suffiziente Blutstillung (im Falle einer Pulpafreilegung), Schutz vor Mikroorganismen (Arbeiten unter Kofferdam) und eine bakteriendichte definitive Deckfüllung (Komposite) in der gleichen Sitzung. Bei Zähnen, die bereits vor Behandlungsbeginn Beschwerden aufweisen, sind Pulpa-vitalerhaltende Maßnahmen nicht indiziert. Überkappungsmittel der Wahl ist heutzutage zwar immer noch häufig Kalziumhydroxid, doch scheinen Kalziumsilikatzemente wie MTA oder Biodentine höhere Erfolgsraten zu zeigen. Dentinadhäsive und Komposite haben sich dagegen für die Pulpaüberkappung nicht bewährt. Die Überkappung der Pulpa ist eine adäquate Therapiemaßnahme, die mit nachweisbarem Langzeiterfolg zur Vitalerhaltung nicht nur jugendlicher Zähne beiträgt.
Prof. Dr. Dr. Monika Daubländer
Mainz, Deutschland

Lebenslauf:
1978 - 1983 Studium der Human- und Zahnmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
1984 - 1985 Beendigung des Studiums der Zahnmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
1984 Ärztliche Approbation
1984 Promotion zum Dr. med.
1985 - 1989 Facharztweiterbildung an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie / Plastische Operationen im Katharinenhospital Stuttgart
1985 Zahnärztliche Approbation
1986 Promotion zum Dr. med. dent.
1988 Gebietsanerkennung als "Zahnärztin für Oralchirurgie"
1989 - 1991 Assistententätigkeit
1991 Anerkennung als Kieferchirurgin
1991 Niederlassung als Kieferchirurgin
seit 1995 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
seit 1995 Oberärztin der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
2000 Erteilung der "venia legendi" - Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
2001 Verleihung des Millerpreises 2001 der DGZMK
2003 - 2005 President elect of EFAAD (European Federation for the Advancement of Anaesthesia in Dentistry)
seit 2004 1. Vorsitzende des Interdisziplinären Arbeitskreises für Zahnärztliche Anästhesie (IAZA)
2005 - 2007 President of EFAAD (European Federation for the Advancement of Anaesthesia in Dentistry)
2005 Prüfarzt in klinischen Studien (Koordinationszentrum für Klinische Studien, Mainz)
seit 2007 Lehrbeauftragte der Universität Magdeburg
seit 2007 Past-President of EFAAD (European Federation for the Advancement of Anaesthesia in Dentistry)
seit 2009 Leitung des Referates Schmerztherapie innerhalb der DGMKG (Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) sowie der zertifizierten Fortbildung "Schmerztherapeutische Grundkompetenz für MKGChirurgen"
2013 Verleihung der Anästhesie-Ehrennadel in Silber vom Berufsverband der Deutschen Anästhesisten
Samstag, 11.11.2017, 14:00 - 14:30
Chirurgische Optionen
Dr. Andreas Dehler

Lebenslauf:
1960 geb.
1989 Staatsexamen, Philipps-Universität Marburg
1990 Niederlassung in väterlicher Praxis Zahnarzt Berthold Dehler
1991 Promotion zum Dr. med. dent.
1992 Laserschutzbeauftragter
1994 Mitglied des Landesvorstandes des FVDZ stellv. Landesvorsitzender
1998 Mitglied der DGL (Deutsche Gesellschaft für Laserzahnheilkunde)
2003 Kammerzertifikat Fortbildung "Parodontologie" der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH)
2004 Tätigkeitsschwerpunkt "Parodontologie" der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH)
2004 Mitglied des Vorstandes der LZKH, Referent für Praxisführung
seit 2004 umfangreiche Vortragstätigkeit, zahlreiche Veröffentlichungen Themen: Qualitätsmanagement, Praxis-Hygiene, Validierung, Medizinproduktegesetz
2005 Mitglied der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde)
2005 Durchführung Pilotprojekt "Hygiene in der Zahnarztpraxis" Frankfurt am Main und Veröffentlichung
2005 Mitglied des Ausschusses "Berufsausübung" der Bundeszahnärztekammer
2006 Mitglied der FDI (Federation Dentaire International)
2006 - 2016 Begleitung zahlreicher Praxisbegehungen in Hessen
2007 Ehrenamtlicher Richter am Hessischen Finanzgericht Kassel
2007 Mitglied des DIN-Normungsausschuss Na-MED
2008 - 2013 Organisation und Durchführung Hygieneprojekt Hessen
2010 Verfasser Kompendium "Anpassung der Sachkenntnisse - Aufbereitung von Medizinprodukten"
2010 Referent der Fortbildung des Praxispersonals zur Anpassung der Sachkenntnisse / Sachkunde
2015 Verfasser Band 5 der Schriftenreihe der LZKH "CHeckliste für Hygienebegehungen von Zahnarztpraxen - Kommentar der Landeszahnärztekammer Hessen"
Freitag, 10.11.2017, 11:30 - 13:30
Hygiene: "Auf der sicheren Seite"
OÄ Dr. Gabriele Diedrichs
Düsseldorf, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 16:15 - 16:55
Das Wesen der Präparation: Analoges Vorgehen für digital gefertigte Restaurationen
Ingmar Dobberstein
Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 13:00 - 13:10
Begrüßung und Eröffnung
Samstag, 11.11.2017, 14:20 - 14:40
Work-Life Balance
Prof. Dr. Christof Dörfer
Kiel, Deutschland

Lebenslauf:
1980 - 1985 Studium der Zahnheilkunde an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
1986 - 2006 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 1993 Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Klinik für Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten Heidelberg
1993 - 1998 mehrere Forschungsaufenthalte an der University of Minnesota, USA
seit 2006 Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein Campus Kiel

Gewinn zahlreicher weiterer nationaler und internationaler Forschungs- und Lehrpreise
seit 2009 Sprecher "Zahnmedizin" im Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung
seit 2012 Studiendekan Zahnmedizin
seit 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG Paro)
Freitag, 10.11.2017, 09:30 - 09:50
Standardverfahren: PA-Therapie mit Kürette und Ultraschall - Was ist State-of-the-Art?
Samstag, 11.11.2017, 11:30 - 13:30
Parodontitistherapie mit Kürette und Ultraschall - Was bei wem? Und beim Implantatpatienten?
Anlässlich des Vorberichts des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist die Frage aktueller denn je, wie evidenzbasiert Therapieentscheidungen in der Praxis gefällt werden. In dem Vortrag werden verschiedene Herangehensweisen vorgestellt und eine für den Praxisalltag praktikable Lösung entwickelt.

E
Prof. Dr. Dr. Michael Ehrenfeld
München, Deutschland

Lebenslauf:
Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Michael Ehrenfeld

Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und
Gesichtschirurgie der Universität München


Zahnmedizinstudium an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main, von 1974 bis 1979, Medizinstudium von
1977 bis 1982.
Staatsexamen Zahnmedizin: 1979, Johann-Wolfgang-Goethe-Uni-versität, Frankfurt am Main, Promotion Zahnmedizin 1980, Johann-
Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main.
Staatsexamen Medizin: Mai 1982, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main, Promotion Medizin: 1985,
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Facharztausbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie: Juni 1982 - Oktober 1986 in der Klinik und Poliklinik für Mund-Kiefer-Ge-sichtschirurgie (Direktor: Prof. Dr. Dr. N. Schwenzer), Eberhard-
Karls-Universität, Tübingen.
Oktober 1987: Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Mund- Kie-
fer- und Gesichtschirurgie der Universität Tübingen.
1988: Hans-von-Seemen-Preis, Deutsche Gesellschaft für Plasti-
sche und Wiederherstellungschirurgie.
Habilitation: 1989, Eberhard-Karls-Universität, Tübingen.
Januar 1990: Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Universität Tübingen.
1990: Martin-Waßmund-Preis, Deutsche Gesellschaft für Mund-
Kiefer-Gesichtschirurgie.
1996: Professor und Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-,
Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität München.
1999 - 2004: Chairman AO European Craniomaxillofacial Education and
Steering Committee.
2004 - 2005: Chairman AO International Craniomaxillofacial Education and
Steering Committee.
2005 - 2012: Chairman International AO CMF Specialty Board.
2008 bis heute: Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der
Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
2012 - 2014: Vorsitzender des DÖSAK (Deutsch-Österreichisch-
Schweizerischer Arbeitskreis für Tumoren im Kiefer- und Gesichtsbereich.
Betätigungsfeld: Mikrochirurgie, Behandlung von Fehlbildungen, Traumatologie, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, präprothetische Chirurgie inklusive dentale Implantologie.
Freitag, 10.11.2017, 11:50 - 12:10
Innovationen: Entzündliche Knochenveränderungen. Physiologie und Pathophysiologie - Differentialdiagnostik und Therapieplanung
Dr. Paul Engels
Zandpoort, Niederlande

Lebenslauf:
Drs. Paul A. Engels ist Zahnarzt seit 1978 (Universität von Amsterdam) und Inhaber der JPG Instruments GHOPEC BV. Kurz nach Abschluss des Studiums spezialisierte er sich im Bereich der Kiefergelenkbeschwerden in Zusammenhang mit chronisch oro-fazialen Schmerzen und Nackenbeschwerden. Dank der Unterstützung einer regionalen Krankenkasse konnte er dieses Thema in einer multi-disziplinären Projektgruppe, dem Fachärzte verschiedener Disziplinen und Physio-, Manuell- und Körperhaltungstherapeuten angehörten intensiv bearbeiten.
Im Einklang mit seinen Hobbies hat er auch Kurse über Körperhaltung auf dem Pferderücken an Dressurreiter gegeben und war Jahrelang viele Wochenenden als Jurymitglied für mittlere Dressurprüfungen der Föderation Niederländischer Reitschulen (FNRS) tätig. Außerdem war er eingeladen, sich an einem Programm zur Begleitung junger Opernsänger mit spezieller Aufmerksamkeit für Körperhaltung, Atmungstechnik und Mundöffnung zu beteiligen.
Durch diese von ihm erworbenen speziellen Kenntnisse und Kompetenzen wurde er 2001 von Professor Oene Hokwerda (Universität Groningen) und drs. Joseph A.J. Wouters, zahnärztlicher Ergonom, dazu eingeladen, nicht nur auf nationaler sondern auch auf europäischer Ebene sich im Bereich der Physischen Ergonomie aktiv einzubringen. Aus diesem Engagement heraus hat er den GHOPEC Arbeitsstuhl entwickelt, der bis heute einzige Stuhl welcher den ergonomischen Anforderungen entspricht, die sich aus den Forderungen der "Ergonomic Requirements for Dental Equipment" (www.esde.org) ergeben.
Paul Engels hält europaweit Vorträge über die Arbeitshaltung von Zahnärzten und zahnärztlichen Mitarbeitern.
Freitag, 10.11.2017, 15:15 - 15:40
Workflow digitale Implantologie: Diagnostik-Planung-Navigation und Workflowmanagement (Linking Pins)
Dr. Daniel Engler-Hamm M.Sc.
München, Deutschland

Lebenslauf:
1997 - 2002 Studium der Zahnheilkunde an der Universität Witten/Herdecke
2003 - 2006 Postgraduiertes Master of Science Studium in Parodontologie an der Tufts University, Boston, USA
2005 Promotion in der Implantologie
2006 - 2007 Einjähriges Prothetikstipendium im Rahmen des Lazzara Fellowships in Advanced Implant Surgery an der Tufts University
2007 Zertifizierung zum Diplomate of the American Board of Periodontology
2008 Anerkennung des Spezialisten für Parodontologie (DGP) sowie des Tätigkeitschwerpunkt: Implantologie (DGI)
2009 Gemeinschaftspraxis Fachpraxis am Frauenplatz mit Dres. Steinmann und Bauer in München; zunächst Lehrbeauftragter, später Lehrpraxis für Parodontologie der Universität Witten/Herdecke
Welche Standardoperationen traue ich mir als Einsteiger in die Chirurgie zu? Worauf muss ich dabei achten? Inwiefern beeinflusst die Gewebedicke oder die Breite der keratinisierten Mukosa meine Inzisionstechnik? Diese und ähnliche Fragen versucht der Referent zu beantworten und damit dem Praktiker ein paar Ratschläge für die tägliche Praxis mitzugeben.

F
Dr. Susanne Fath
Berlin, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 13:00 - 13:10
Begrüßung und Eröffnung
Dr. Michael Frank
Frankfurt (Main), Deutschland

Lebenslauf:
• Studium in Marburg und Gießen
• Promotion (Klinik Innere Medizin, Prof. Lasch) und mehrjährige Assistententätigkeit Universität Gießen
seit 1985 Berufsausübungsgemeinschaft in Lampertheim, Schwerpunkt: Oralchi-rurgie, Implantologie, Parodontologie
seit 1987 verschiedene standespolitische Ämter auf Landes- und Bundesebene
seit 1992 zunächst Mitglied im Vorstand der Landeszahnärztekammer Hessen
seit 1997 Präsident der Landeszahnärztekammer Hessen und Mitglied im Bundesvorstand der Bundeszahnärztekammer

• Vorsitzender / Mitglied diverser Ausschüsse der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) u.a. Ausschuss Europa, Fort- und Weiterbildung, Qualität u. Leitlinien
seit 2008 - 2011 Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, dort verantwortlich u. a. für Fort- und Weiterbildung, sowie Qualität und Leitlinien in der Zahnmedizin

• Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Quintessenz-Verlages Berlin

• Autor und Mitherausgeber des 2-bändigen Weißbuches ZahnMedizin 2007, Int. Quintessenz-Verlag Berlin

• Langjähriger Organisator und verantwortlicher Leiter des Europäischen Forums Zahnmedizin in Frankfurt
seit 2010 im Kongress-Komitee mitverantwortlich für die jährliche Organisation des Deutschen Zahnärztetags in Frankfurt
Freitag, 10.11.2017, 08:15 - 09:00
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Roland Frankenberger
Marburg, Deutschland

Lebenslauf:
1967 geboren in Eichstätt/Bayern
1987 - 1992 Studium der Zahnheilkunde, Universität Erlangen-Nürnberg
1993 Promotion
1999 Visiting Assistant Professor, University of North Carolina at Chapel Hill, USA
2000 Habilitation, Ernennung zum Oberarzt
2001 Miller-Preis der DGZMK
2006 - 2008 3 Preise für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
2008 Walkhoff-Preis der DGZ
2008 Forschungspreis der AG Keramik
2009 Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde, Med. Zentrum für ZMK, Philipps-Universität Marburg
2009 - 2012 Stellvertretender Vorsitzender der APW
2011 Chefredakteur der "Quintessenz"
2012 Geschäftsführender Direktor der Zahnklinik Marburg
2012 Präsident der DGZ
seit 2015 Editor-in-Chief des Journal of Adhesive Dentistry
Freitag, 10.11.2017, 16:40 - 17:00
Praxiskonzepte: Was kommt nach der Kariesexcavation? Bonding, Bulk-Fill, Reparatur

G
Prof. Dr. Kerstin Galler Ph.D.
Regensburg, Deutschland

Lebenslauf:
1994 - 2000 Studium der Zahnheilkunde, Ludwig-Maximilians-Universität München
2000 - 2002 Ausbildungsassistentin in freier Praxis
2002 Abschluss der Promotion
2002 - 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg
2005 - 2006 Visiting Scholar , University of Texas Health Science Center at Houston
2006 - 2009 Ph.D. in Biomedical Engineering, Rice University Houston, USA
2009 - 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg
2011 Habilitation im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universität Regensburg Ernennung zur Oberärztin, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg
2014 Bereichsleitung Endodontie und Zahnärztliche Traumatologie, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg Zertifiziertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztlichen Traumatologie (DGET)
2015 Berufung zur W2-Professorin für Endodontologie, Universitätsklinikum Regensburg
2016 Stellvertreterin des Direktors, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Regensburg
Freitag, 10.11.2017, 13:00 - 13:40
Regeneration, Reparatur und Tissue Engineering der Zahnpulpa
Freitag, 10.11.2017, 13:40 - 14:10
Vortrag der Preisträger der Jahrestagung der AfG 2017: 1. Preis: Die Rolle von Dentinmatrixproteinen in der regenerativen Endodontie
Der traditionelle Ansatz, kariöses Dentin immer vollständig zu entfernen, wird zurzeit kontrovers diskutiert. Die entscheidende Frage, die sich bei der Kariesexkavation stellt, ist, welche Bedingungen für die Vitalerhaltung der Pulpa am günstigsten sind. Wie viel Karies entfernt werden muss, um eine Regeneration der Pulpa zu ermöglichen, ist derzeit nicht eindeutig zu beantworten. Wissenschaftliche Arbeiten und klinische Erfahrungsberichte liefern aber Anhaltspunkte, die eine Einschätzung ermöglichen. Hauptfaktoren, die das Überleben der Pulpa beeinflussen, beinhalten die Geschwindigkeit des Fortschreitens der Karies, die Restdentinstärke, Sklerosierung der Dentintubuli und Tertiärdentinbildung, Abwehrmechanismen der Pulpazellen (Odontoblasten, Fibroblasten, Stammzellen und Immunzellen) sowie das Vorgehen des Behandlers. In diesem Vortrag werden die biologischen Grundlagen erläutert, protektive und destruktive Faktoren diskutiert sowie eine Einschätzung zum Belassen von (Rest)karies aus Sicht der Pulpabiologie gegeben, wobei die Vitalität der Pulpa möglichst erhalten werden soll.
assoz. Prof. Dr. Dr. phil. Roland Garve DTM&P
Lüneburg, Deutschland

Lebenslauf:
1976 - 1981 Zahnmedizinstudium in Greifswald
seit 1985 Forschungsreisen/Expeditionen in Neuguinea, Afrika und Südamerika, Zusammenarbeit mit Menschenrechts- u. Hilfsorganisationen(Cap Anamur) und Völkerkundemuseen, Autor zahlreicher Bücher und Fernsehfilmen über indigene Völker
2010 Beendigung Praxistätigkeit
seit 2011 Dozent für Ethno- Zahnmedizin an der Danube Private University Krems (DPU), Vorlesungstätigkeit EMA-Universität Greifswald und Bernhard-Nocht-Tropeninstitut Hamburg, 2012 Absolvierung Zusatzstudium in Tropenmedizin am BNI Hamburg
Eine interdisziplinäre Betrachtung am folgenden Beispielen: 1. von Germektomien bzw. Milcheckzahnetraktionen bei Kleinstkindern und Säuglingen(Infant Oral Mutilation)durch afrikanische Heiler, 2. von Schamanismus und Schwarzer Magie in Neuguinea und 3. von Froschgift- Injektionen u. anderen unbekannten Therapiemaßnahmen bei isolierten Amazonasindianern.
Prof. Dr. Petra Gierthmühlen
Düsseldorf, Deutschland

Lebenslauf:
1996 - 2001 Studium der Zahnheilkunde an der Albert-Ludwigs Universität Freiburg
2002 - 2006 Assistenzzahnärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Freiburg
2003 Abschluss der Promotion
2005 Ernennung zur qualifiziert fortgebildeten Spezialistin der Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)
2006 - 2009 Visiting Assistant Professor in dem Department of Biomaterials and Biomimetics, NYU College of Dentistry, New York, USA
2009 Ernennung zur Oberärztin in der Abteilung für zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Freiburg (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Dr. h .c. J. R. Strub)
2011 Habilitation
2014 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin
seit 2016 Direktorin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf.
Freitag, 10.11.2017, 11:50 - 12:10
Innovationen: Adhäsive Präparationstechnik: Veneers, adhäsive Kauflächen, Adhäsivflügel - wieviel ist notwendig?
OA Dr. Maria Giraki
Frankfurt am Main

Samstag, 11.11.2017, 11:30 - 13:30
Neues aus der Kinderzahnheilkunde - MIH und mehr!
Iris Göbel
Mittenaar, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 14:00 - 16:00
Abrechnung in der Prophylaxe - Was denn nun: "Kasse oder Privat"
Dr. Juliane Gösling
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
Referentin der Abteilung Zahnärztliche Berufsausübung der Bundeszahnärztekammer
Samstag, 11.11.2017, 14:00 - 14:20
Praxis, Familie und Schwangerschaft
Ulrike Gonder
Hünstetten, Deutschland

Lebenslauf:
1961 geboren in Wiesbaden
1981 - 1987 Studium der Oecotrophologie (Ernährungswissenschaften), Universität Gießen
1987 - 1989 Referentin für Ernährung und Gesundheit Landwirtschaftskammer Weser-Ems, Oldenburg
1989 - 1992 Fachtexterin für Broschüren, Unterrichtsmaterial und Kochbücher Studio Döbbelin, Schwäbisch Gmünd
1991 - 1992 Ernährungs- und Gesundheitsberaterin Gesundheitsamt Delmenhorst
1992 - 1994 "Pressefrau" der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), Frankfurt
seit 1994 selbständig als freie Wissenschaftsjournalistin, Buchautorin, Referentin (Ärzte, Patienten, Apotheker, Multiplikatoren und Verbraucher) und Dozentin (z. B. Altenpflege, Zahnarzthelferinnen, Flugbegleiter) sowie Interviewpartnerin für Radio- und Fernsehredaktionen
1995 - 2000 Mitgründerin und Geschäftsführerin des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.) e.V., Redaktionsmitglied beim vereinseigenen Fachblatt "EU.L.E.N-SPIEGEL"
Freitag, 10.11.2017, 14:00 - 16:00
10 Gesunde Ernährung- nicht nur wichtig für die Zähne - Tipps für jedes Lebensalter
Dr. Grammig

Freitag, 10.11.2017, 15:00 - 15:15
Falldokumentation mit Diskussion: Ausgedehnte externe Resorption an Zahn 23
Prof. Dr. mult. Dominik Groß
Aachen, Deutschland

Lebenslauf:
1989 zahnärztliche Prüfung
1990 Magister Artium (Geschichte, Philosophie und Archäologie)
1990 - 1996 Zahnarzt im Universitätszahnklinikum Ulm
1991 Promotion Zahnmedizin
1993 Promotion (Geschichte, Philosophie und Archäologie)
1999 Habilitation in Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
2000 Ärztliche Prüfung (Humanmedizin)
2000 - 2005 Privatdozent in Würzburg und Ulm
2000 - 2005 Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis
2001 Promotion (Humanmedizin)
2008 Leitung des Klinischen Ethik-Komitees des Universitätsklinikums Aachen
2010 Leitung des nationalen "Arbeitskreis Ethik" (AKE) der "Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde" (DGZMK).
2012 - 2017 Aktuelle Publikationen: "Ethik in der Zahnmedizin" (Lehrbuch, Quintessenz, 2013); Dental Ethics - Ethik in der Zahnheilkunde (Themenheft der Fachzeitschrift "Ethik in der Medizin", 1/2017)
Samstag, 11.11.2017, 09:10 - 09:45
Ethik in der Implantologie 
Die zahnärztliche Implantologie hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten eine besonders starke Aufwärtsentwicklung genommen. Sie bietet vielen Patienten neue, verbesserte Chancen auf eine festsitzende (implantatgestützte) Versorgung und vielen Zahnärzten ein fachlich wie wirtschaftlich attraktives Tätigkeitsfeld. Umso wichtiger erscheint es, nach den normativen Rahmenbedingungen einer implantologischen Versorgung zu fragen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Vortrag mit den ethisch relevanten Aspekten der zahnärztlichen Implantologie. Zudem benennt und diskutiert er konkrete klinisch-ethische Orientierungshilfen für den implantologisch tätigen Zahnarzt.
Dr. Stefan Grümer M.Sc.
Mülheim, Deutschland

Lebenslauf:
1991 - 1992 Stabsarzt der Bundeswehr in Wetzlar
1992 - 1993 Assistenzzeit in verschiedenen Zahnarztpraxen in Deutschland
1993 - 1998 Gemeinschaftspraxis mit Dr. J. Poth in Essen
1998 - 2010 Niedergelassen in eigener Praxis in Mülheim/Ruhr
seit 2000 zertifizierter Spezialist Implantologie des BDIZ
seit 2008 Master of Science (M.Sc.) Laser Dentistry
2010 - 2011 Lehrtätigkeit als Ass. Professor in der Abteilung für Parodontologie und restaurative Zahnheilkunde an der RAK Medical Health Science University, Ras al Khaimah, VAE
2011 - 2013 Akademischer Mitarbeiter des AALZ, Aachen Dental Education Center auf dem Campus der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, verantwortlich für die klinische Ausbildung und Demonstration im Rahmen des Studienganges Master of Science Lasers in Dentistry der RWTH Aachen International Academy
seit 2013 Klinischer Leiter der zahnärztlichen Lehrpraxis an der Theaterstrasse der AICMed in Kooperation mit der Aachen Global Academy der RWTH Aachen

Veröffentlichungen/Vorträge:
Vortragstätigkeit seit 1991 in den Bereichen Laserzahnheilkunde, Implantologie, Parodontologie, Prophylaxe und Praxisorganisation
Verfasser wissenschaftliche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften, Buchautor

Mitgliedschaften:
seit 1994 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde als Vizepräsident, z.Zt. Schatzmeister der Gesellschaft
seit 2006 Mitglied der WFLD, World Federation of Laser Denistry
seit 2016 Auditor der WFLD
Freitag, 10.11.2017, 11:45 - 12:15
Laserunterstützte Implantologie
Prof. Dr. Norbert Gutknecht
Aachen, Deutschland

Lebenslauf:
1983 - 1989 Studium der Zahnmedizin an der RWTH Aachen
1988 - 1992 Promotion zum Dr. med. dent. an der Klinik für Zahnerhaltung, Universitätsklinikum der RWTH Aachen
1990 - 1998 Habilitation am Universitätsklinikum der RWTH Aachen mit dem Thema "Die Integration des Lasers in die Behandlung endodontischer Erkrankungen"
1992 - 1995 Master Degree of "Nd-YAG-Laser in Dentistry" an der UCSF (University California San Fransisco), USA
seit 2003 apl Professor an der RWTH Aachen University
seit 2004 Wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiengangs "Lasers in Dentistry" an der RWTH Aachen MSc. in Laser Dentistry
seit 2005 Assoc. Editor in "Journal of Lasers in Medical Science", Springer, London UK
2005 - 2015 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde DGL
2008 - 2010 President World Federation for Laser Dentistry
seit 2010 CEO Chief Executive Officer World Federation for Laser Dentistry WFLD
seit 2012 Ehrenpräsident der World Federation for Laser Dentistry WFLD
Freitag, 10.11.2017, 09:45 - 10:30
Der Laser - die Alternative bei endodontischen Problemfällen

H
Prof. Dr. Rainer Haak MME
Leipzig, Deutschland

Lebenslauf:
1987 - 1992 Studium der Zahnheilkunde an der Freien Universität Berlin
1993 - 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Zahnerhaltung Nord der Freien Universität Berlin und der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin der Humboldt Universität zu Berlin (Leiter: Prof. Dr. J.-F. Roulet)
1995 Promotion
1996 - 1999 Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität zu Köln (Direktor: Prof. Dr. M. J. Noack)
2000 Leitender Oberarzt
2002 Zusatzqualifikation "Zahnerhaltung - präventiv und restaurativ" der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ)
2004 Habilitation
2005 - 2007 Postgraduiertenstudiengang Master of Medical Education (MME-D) an der Universität Heidelberg, Stipendiat des Stifterverbandes der deutschen Wissenschaft
2008 Master of Medical Education (MME)
2010 Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Leipzig
Samstag, 11.11.2017, 10:00 - 10:30
Selbstadhäsive Komposite - reif für die Praxis?
Prof. Dr. Petra Hahn
Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 14:00 - 14:30
Amalgam - eine aktuelle Standortbestimmung
Dr. Tim Hausdörfer
Göttingen, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 09:00 - 11:00
Neues aus der "Kons" Von Adhäsiven über Bonding bis zur Reparatur
Prof. Dr. Andreas Heinecke
Gelsenkirchen

Lebenslauf:
Prof. Dr. Andreas M. Heinecke, geboren 1954 in Lüneburg, verheiratet, zwei erwachsene Töchter. Abitur am Gymnasium Johanneum Lüneburg 1973, nach dem Wehrdienst Studium der Mathematik und Informatik in Hamburg als Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. Diplom in Informatik 1982, danach wissenschaftlicher Angestellter an der FH Hamburg, anschließend Hochschulassistent an der Universität Hamburg, Promotion 1987. Freiberufliche Tätigkeit, verschiedene Lehraufträge und Zeitverträge als wissenschaftlicher Angestellter. Berufung für das Lehrgebiet "Praktische Informatik / Multimedia" an der FH Dortmund 1996, für das Lehrgebiet "Interaktive Systeme" an der damaligen FH Gelsenkirchen 1999 (heute Westfälische Hochschule). Studiengangsbeauftragter für den Bachelor- und Masterstudiengang Medieninformatik an der Westfälischen Hochschule. Etwa 90 Veröffentlichungen zu verschiedenen Themen der Mensch-Computer-Interaktion. Mitglied im Leitungsgremium der Fachgruppe Medieninformatik und dem der Fachgruppe Software-Ergonomie in der Gesellschaft für Informatik. Ratsmitglied im Rat der Stadt Werne seit 2004.
Als Qualitätskriterium für die ergonomische Gestaltung von Software dient die Gebrauchs-tauglichkeit. Diese ist definiert als das Ausmaß, in dem ein System, ein Produkt oder eine Dienstleistung durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen. Trotz jahrzehntelanger Forschung im Bereich der Software-Ergonomie gibt es aber immer noch viele Programme, die Defizite im Bereich der Gebrauchstauglichkeit aufweisen. Zusätzliche Probleme treten auf, wenn an einem Arbeitsplatz Daten aus unterschiedlichen Quellen mit unterschiedlicher Software und unterschiedlicher Hardware verarbeitet werden. Selbst wenn jeder einzelne Prozess eine gute Gebrauchstauglichkeit aufweist, können Probleme auftreten durch unterschiedliche Darstellung von Daten, durch unnötige Arbeitsschritte wie das Ablesen von Daten an einem System mit anschließender Eingabe in ein anderes, durch unter-schiedliche Terminologien in verschiedenen Programmen und dergleichen. Da Software-Gestaltung auch Arbeitsgestaltung ist, sollte der gesamte Arbeitsablauf analysiert werden, bevor Software entwickelt oder ausgewählt wird, die ihn unterstützen soll. Der Ansatz der menschzentrierten Entwicklung bezieht Fachleute des Anwendungsgebiets, der Arbeitswis-senschaft, des Designs, der Software-Entwicklung und insbesondere die Benutzerinnen und Benutzer in diesen Prozess ein. Gebrauchstauglichkeit kann in der Regel ohne Benutzerbe-teiligung nicht erreicht werden.
Gaby Heinle
München

Lebenslauf:
Gaby Heinle ist Diplom Meteorologe und befasst sich seit mehr als 15 Jahren mit der Entwicklung anwendbarer Prozessmodelle in der modernen IT. Sie ist Geschäftsführerin der Imixs GmbH und unterstützt Anwender sowie Unternehmen beim Organisationsmanagement. Sie ist eine erfahrene Softwareentwicklerin in den Bereichen Java und Java Enterprise und BPMN.

Die Imixs Software Solution GmbH ist ein Open Source Unternehmen, welches sich auf die Umsetzung moderner Geschäftsprozess Management Lösungen spezialisiert hat. Als Betreiber eines eigenen Open Source Projektes setzt die Imixs GmbH auf Offenheit und Transparenz bei der Umsetzung von Softwareprojekten sowie der in Unternehmen verwendeten Technologien.
In diesem Praxisvortrag werden die Möglichkeiten eines Open Source Workflow Management Systems demonstriert. Am Beispiel eines Beschaffungsprozesses wird gezeigt, wie Arbeitsabläufe innerhalb eines Teams koordiniert und verteilt werden können. Der Vortrag zeigt, wie die innerbetriebliche Organisation mit Hilfe der Workflow Lösung Imixs-Office-Worklfow optimiert und beschleunigt werden kann.
Dr. Bridget Hennessy DMD
Leimen

Lebenslauf:
Schwerpunkte: Oralchirurgie, Kosmetische Zahnmedizin, CAD/CAM-Restaurationen
1992 - 1993 The Ohio State University
1995 - 1997 Carnegie Mellon University
1997 - 1998 The University of Toledo
1999 - 2001 University of Alabama at Birmingham
2005 D.M.D (Dentariae Medicinae Doctorae)
2005 - 2006 Mitglied: Academy of Oral and Maxillofacial Pathology
2005 - 2008 Mitglied: American Association Women Dentists
2005 - 2009 Mitglied: American Dental Association
2006 Abbas Family Dentistry, Helena, Alabama, USA
2006 - 2007 Oneonta Dental Care, Oneonta, Alabama, USA
2007 Sarrell Regional Dental Center, Anniston, Alabama, USA
2007 - 2009 TCMP Health Services, Heidelberg, Deutschland
2009 - 2013 Mitgleid: Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz
seit 2009 Ramstein Dental Care, Ramstein, Deutschland
2013 Approbation als Zahnärztin
Freitag, 10.11.2017, 12:00 - 12:30
Der dynamische Workflow von A-dec
Jessica Hinz
Gückingen, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 11:30 - 13:30
Berechnung von Zusatzleistungen in der Chirurgie/Implantologie - von Augmentation bis zur Socket-preservation
Prof. Dr. Alfons Hugger
Düsseldorf, Deutschland

Lebenslauf:
1985 - 1990 Studium der Zahnmedizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklini kfür Zahnärztliche Prothetik (Direktor: Univ.-Prof. Dr. U. Stüttgen)
1991 Promotion
1999 Spezialist für Zahnärztliche Prothetik DGZPW/DGPro
1999 Habilitation, Ernennung zum Privatdozenten, Oberarzt
2004 Ernennung zum apl. Professor
seit 2005 Stellvertr. Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Bereich Zahnmedizin
2006 Spezialist für Funktionsdiagnostik/Funktionstherapie DGFDT
2010 Master of Medical Education (MME, Universität Heidelberg)
2015 - 2016 komm. Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
seit 2016 Stellvertreter der Direktorin, Univ.-Prof. Dr. P. Gierthmühlen, der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Westdeutsche Kieferklinik, Universitätsklinikum Düsseldorf
Die instrumentelle Funktionsanalyse hatte früher häufig den Status des Außergewöhnlichen. Aufgrund rasante Fortschritte in der elektronischen Messtechnik und der Computertechnologie ist heutzutage die instrumentelle Funktionsanalyse in der zahnärztlichen Praxis zwar leicht handhabbar und am Patienten schnell einsetzbar, jedoch bestehen noch vielfach Fragen und Unklarheiten:
• Worin unterscheidet sich die Funktionsanalyse mit Instrumenten von anderen Analysetechniken in der Funktionsdiagnostik?
• Welchen Mehrwert bietet die instrumentelle Funktionsanalyse und wo liegen ihre Einsatzgebiete?
• Welches klinische Vorgehen und welche Auswertungsstrategien bieten sich zweckmäßig an?
• Welche funktionsbasierten Aussagen und Schlussfolgerungen können für den einzelnen Patienten getroffen werden und welche Konsequenzen ergeben sich damit für die funktionsorientierte Therapie?
Zu diesen Fragen soll im Vortrag auf der Basis des derzeitigen Wissensstandes und der derzeit verfügbaren und klinisch einsetzbaren technologischen Lösungen Stellung genommen werden.
Dabei hilft der Bezug auf die Ende 2015 veröffentlichte Leitlinie zur zahnärztlichen instrumentellen Funktionsanalyse, die nationale wie internationale Studien und Stellungnahmen zum Themengebiet in einem mehrstufigen Prozess berücksichtigt, einer kritischen Analyse unterzogen und Schlussfolgerungen erarbeitet hat.
Die Perspektiven der instrumentellen Funktionsanalyse für die nahe Zukunft sollen abschließend beleuchtet werden.

I
Dr. Katharina Ising
Düsseldorf, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 15:30 - 16:30
Work-Life Balance Zahnarztpraxis - Ein Gesprächsforum mit Kollegen/innen aus der Praxis

J
Dr. Dr. Mike Jacob
Dillingen, Deutschland

Lebenslauf:
1987 - 1992 Studium der Zahnmedizin an der Universität des Saarlandes
1993 - 1994 Assistenzzeit als wehrdienstleistender Stabs(zahn)arzt bei der Bundeswehr
1994 Abschluss der Promotion zum Dr. med. dent.
1994 - 1995 Assistenzzeit in freier Praxis
seit 1995 selbständige Tätigkeit als Zahnarzt in eigener Praxis in Dillingen-Pachten
2004 - 2006 Studium im Fach "Wissensentwicklung und Qualitätsförderung / Integrated Practice in Dentistry" an der Universität Magdeburg und der Akademie für zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe
2006 Abschluss des Studiums als "Master of Arts" (M.A.) mit der Master-Prüfung zum Thema "Psychogene Zahnersatzunverträglichkeit- eine Fallrekonstruktion zur Exploration von Frühindikatoren"
seit 2009 Gerichtsgutachter für zahnärztliche Prothetik in der Ärztekammer des Saarlandes, Abtlg. Zahnärzte
2010 - 2011 Studium an der AS-Akademie in Berlin im Studiengang "Freiberufliche Selbstverwaltung und Praxismanagement"
2011 Abschluss an der AS-Akademie Berlin im Studiengang "Freiberufliche Selbstverwaltung und Praxismanagement" mit der Zertifikatsarbeit "Professionalisierung im Gutachterwesen zur Patientensicherheit und Integrität der Profession" und Erlangung des Abschlussgrades "Manager in Health Care Systems"
2011 Abschluss der 5jährigen Promotion zum Dr. phil. an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg
2012 Publikation der Dissertationsschrift zum Dr. phil. "Die Reflexion des Misserfolgs als Beitrag zur Professionsentwicklung - Empirische Rekonstruktion im Triadengespräch mit Zahnmedizinern" als Monographie
seit 2014 Gutachterreferent der Ärztekammer des Saarlandes, Abtlg. Zahnärzte
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Umsetzung des prinzipienethischen Reflexionsbedarfs, wie er in der zahnärztlichen Berufspraxis entstehen kann. Das Verfahren sollte es ermöglichen, die Aspekte der Prinzipienethik in der Berufspraxis hinterfragen zu können. Das Lernen aus negativen Behandlungsverläufen verweist geradezu auf die ethische Verpflichtung der Profession sowie ihrer Angehörigen. Quantitative Forschungsverfahren sind in der Zahnmedizin zwar weit verbreitet, aber aufgrund ihres primär Hypothesen überprüfenden Ansatzes ungeeignet, individuelle Fallstrukturen aufzudecken. Hierzu bedarf es einer qualitativen Forschungsmethode, die einen Hypothesen generierenden Verlauf ermöglicht, indem der Fallverlauf frei von Vorannahmen aufgearbeitet werden kann. In der qualitativen Forschung gibt es eine Tradition der Erforschung kritischer Ereignisse durch Interviews. Vorliegend wurde in einer Studie zu dilemmatischen Misserfolgen im (Zahn-)Arzt-Patienten-Verhältnis eine offene Interviewtechnik verwendet, die das klassische dialogische Interview zwischen zwei Partnern um eine dritte Person erweitert. In diesem Triadengespräch ist eine Person thematischer Experte, eine weitere Person ist Novize und eine dritte Person ist Laie in Bezug auf das Thema. In diesen Gesprächen wurden 21 Misserfolge aus der Praxis reflektiert und rekonstruiert. Es wird aufgezeigt, ob und wie mit der Methode ein verändertes Verständnis des zahnärztlichen Misserfolgs ermöglicht wurde. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Triadengespräch als Möglichkeit des expansiven Lernens eine exponierte Stellung erlangen kann. Das daraus resultierende Erfahrungskapital zahnmedizinischer Praktiker hat sodann Einfluss auf das Professionswissen und lässt gleichzeitig eine offene Kultur zum Lernen aus Misserfolgen entstehen.
Prof. Dr. Andreas Jäger
Bonn, Deutschland

Lebenslauf:
1974 - 1979 Studium der Zahnmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen
1981 - 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Kieferorthopädie in Göttingen
1983 Promotion
1985 Fachzahnarzt für Kieferorthopädie und Ernennung zum Oberarzt
1991 Habilitation
1996 Außerplanmäßiger Professor an der medizinischen Fakultät der Universität Göttingen
1997 Übernahme des Lehrstuhls für Kieferorthopädie an der Medizinischen Fakultät in Bonn
seit 2008 Einer der Sprecher der DFG-geförderten Klinischen Forschergruppe 208
2009 - 2013 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V.
seit 2014 Chief-Editor des Journal of Orofacial Orthopedics
Die Variabilität der kieferorthopädischen Malokklusionen hat in der Geschichte des Faches dazu geführt, dass scheinbar zahllose Behandlungsalternativen entwickelt wurden. Bei genauerer Betrachtung lassen sich diese jedoch auf wenige grundsätzliche Typen von Behandlungsgeräten zurückführen. So werden prinzipiell unterschieden die primär orthodontischen von den Funktionskieferorthopädischen Apparaturen, bei ersteren ist nicht zuletzt auch für die Patienten aber auch unter biomechanischen Gesichtspunkten die Unterscheidung zwischen herausnehmbaren "aktiven Platten" und festsitzenden "Multiband/Multibracket-Apparaturen" wesentlich. Eine spezielle Gruppe stellen hierbei dann noch die in den letzten Jahren vermehrt eingesetzten "Aligner-Schienensysteme" dar.
In dem Beitrag sollen zunächst die grundlegenden Fakten zur Indikationststellung von herausnehmbaren und festsitzenden orthodontischen Geräten sowie deren prinzipielle Vor- und Nachteile herausgearbeitet werden. Anschließend sollen einige grundsätzliche Aspekte betreffend die Frage nach der "Evidenz" kieferorthopädischer Behandlungsverfahren angesprochen werden. Aufgabe des letzten Teils des Vortrages ist es schließlich die vorhandene "Evidenz" bezüglich der genannten Gruppen von Behandlungsgeräten anhand der aktuellen Literatur zu erörtern.
Prof. Dr. Dr. Siegfried Jänicke
Osnabrück, Deutschland

Lebenslauf:
1975 - 1984 Medizin- und Zahnmedizinstudium Universität Mainz
1981 Ärztliche Approbation
1982 Promotion Medizin
1984 Zahnärztliche Approbation
1984 Beginn der Facharztausbildung Universitätsklinik Mainz
1987 Promotion Zahnmedizin
1989 Arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
1991 Zusatzbezeichnung "Plastische Operationen"
1992 Oberarzt der Klinik für MKG-Chirurgie, RWTH Aachen
1997 Habilitation
1999 Einsatzleitung INTERPLAST-Ärzteteams (auch 2000, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008)
2000 Stellvertr. Direktor Klinik Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universitätsklinik RWTH Aachen
2001 Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
2003 Ernennung zum Professor
2007 Berufung zum Ärztlichen Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie, Plastisch-Ästhetische Operationen am Klinikum Osnabrück

Chirurgische, wissenschaftliche Schwerpunkte:
  • Tumorchirurgie
  • Präprothetische Chirurgie und Implantologie
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspaltchirurgie
  • Plastisch-Ästhetische Chirurgie
  • Lasermedizin
Freitag, 10.11.2017, 09:00 - 09:45
Einsatz des Lasers aus Sicht eines Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen
Prof. Dr. A. Rainer Jordan MSc
Köln, Deutschland

Lebenslauf:
1997 Approbation
1998 - 2005 Praktische Tätigkeit, Berlin
2005 Promotion (Dr. med. dent.)
2005 Master of Science (MSc.)
2005 - 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Abteilung für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin), Universität Witten/Herdecke
2008 Ernennung zum Oberarzt
2010 Habilitation und Venia legendi
2010 - 2013 Leiter der Abteilung für Präklinische Zahnmedizin, Universität Witten/Herdecke
seit 2013 Wissenschaftlicher Direktor, Institut der Deutschen Zahnärzte
2017 Ernennung zum apl. Professor

K
Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke
Hamburg, Deutschland

Lebenslauf:
1985 Promotion nach Studium der Zahnheilkunde an der Justus-Liebig-Universität in Gießen
1986 Abschluss der Weiterbildung zur Kieferorthopädin an der Universität zu Köln
1992 Studienaufenthalt am University of Connecticut Health Center
1994 Habilitation
seit 1998 Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
seit 2002 Ärztliche Leiterin des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (UKE)
2002 Präsidentin der Jahrestagung der DGKFO in Hamburg
seit 2003 2. Vorsitzende des IUK, jetzt GBO
2005 - 2009 Präsidentin der DGKFO
2005 - 2011 Ombudsperson des Ombudsgremiums der Universität Hamburg
2007 "Arnold-Biber-Preis", gestiftet von DENTAURUM für die Forschung an dem Projekt "Dreidimensionale mikro-computertomographische Analyse der humanen Sutura palatina mediana in Abhängigkeit vom Alter" durch Korbmacher, H. and Kahl-Nieke, B.
2007 - 2009 Prodekanin für Lehre der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg
seit 2008 Mitglied im Netzwerk des europäischen Erasmus-basierten kieferorthopädischen Programms
seit 2008 - 2014 Vizepräsidentin der FEO
2009 "Lehrerin des Jahres"
2010 - 2015 Mitglied des WFO-Rates
seit 2013 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)

Autorin:
"Einführung in die Kieferorthopädie"

Wissenschaftliche Schwerpunkte:
  • KFO-Frühbehandlung inkl. Funktionsdiagnostik und -therapie
  • Klasse III-Anomalien
  • LKG-Spalttherapie
  • FKO bei juveniler idiopathischer Arthtritis
  • Kiefergelenkfraktur und hemifazialer Mikrosomie
  • Rezidive und Retention
Dr. Gudrun Kaps-Richter
Heilbronn, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 14:40 - 15:00
Engagement in der Standespolitik - für uns alle. Was kann die Standespolitik für die junge Generation tun?
Prof. Dr. Matthias Kern
Kiel, Deutschland

Lebenslauf:
1980 - 1985 Studium der Zahnheilkunde in Freiburg i.Br.
1985 - 1989 Assistent an der Prothetischen Abteilung der Zahnklinik in Freiburg
1987 Promotion
1989 - 1991 Oberarzt an der Prothetischen Abteilung der Zahnklinik in Freiburg
1991 - 1993 Forschungsaufenthalt an der University of Maryland in Baltimore, USA 1991-93 (Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft - DFG)
1995 Habilitation
1997 Ruf auf die C 4-Professur für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität und Ernennung zum kommissarischen Leiter der Einrichtung ab 10/1997
seit 1998 Universitätsprofessor und Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2002 - 2011 Studiendekan Zahnmedizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2004 1. Vorsitzender der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
2008 - 2012 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro; vormals DGZPW)
2011 Empfänger des Schweitzer Research Awards der Greater New York Academy of Prosthodontics (GNYAP)
2012 - 2016 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro)
Freitag, 10.11.2017, 11:30 - 11:50
Standardverfahren: Präparationstechnik Kronen und Brücken - Wieviel ist notwendig?
Prof. Dr. Dr. Ti-Sun Kim
Heidelberg, Deutschland

Lebenslauf:
1985 - 1991 Dental School at the University of Heidelberg
1987 - 1996 Medical School at the University of Heidelberg
1992 Doctoral thesis in dentistry (Dr. med. dent.)
1992 Scientific fellow and Assistant Professor at the Dept. of Operative Dentistry and Periodontology of the University of Heidelberg
1995 - 1996 Internship in General Surgery, Internal Medicine and Oral- and Maxillofacial Surgery at the University of Heidelberg
1998 Doctoral thesis in Medicine (Dr. med.)
1998 Approved Specialist for Periodontology of the German Society of Periodontology (DGP)
2000 Medical Assistant Director of the Dept. of Operative Dentistry and Periodontology at the University of Heidelberg and Private Practice for Periodontology
2004 "Habilitation" licence for professorship
2004 Head of the Section of Periodontology in tenur position
2007 - 2008 Certificate "Leadership in Responsibility in Hospitals", State Academy for Administration and Finace of Baden Württemberg
Freitag, 10.11.2017, 10:10 - 10:30
Praxiskonzepte: Rationelle PA-Therapie. Was geht in der Kassenpraxis?
OFA Dr. K. Kladny

Freitag, 10.11.2017, 15:15 - 15:30
Interdisziplinäre Behandlung von Soldaten am Beispiel der obstruktiven Schlafapnoe
Sabin-Kristin Kornell
Kiel, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 10:00 - 10:45
Zahnstein eine Zeitkapsel in die Vergangenheit
Dr. Carla Kozmacs
Witten/Herdecke, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 10:30 - 11:15
Zahnärztliche Kommunikation - wie man ein Tigergulasch kocht...
Prof. Dr. Norbert Krämer
Buckenhof, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 11:40 - 12:00
Praxiskonzepte: Aktuelle Praxisempfehlungen zur Therapie der MIH
Dr. Matthis Krischel
Düsseldorf, Deutschland

Lebenslauf:
2002 - 2007 Studium der Wissenschaftsgeschichte an der TU Berlin und der University of Oklahoma (USA)
2009 - 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm, 2013 dort Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit zur Medizin im Nationalsozialismus
2012 - 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH Aachen, dort u.a. Projektleiter des START-Projekts "Zahnheilkunde im Nationalsozialismus: Protagonisten und inhaltliche Ausrichtung, 1933-1945"
2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Göttingen
seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dort u.a. Co-Projektleiter des von der DGZMK, der BZÄK und der KZÄBV geförderten Forschungsprojektes "Geschichte der Zahnheilkunde im Nationalsozialismus"
Samstag, 11.11.2017, 09:15 - 10:00
Der Archivbestand der ehemaligen Forschungsstelle für die Geschichte der ZHK

D
Top de Kroon

Freitag, 10.11.2017, 15:15 - 15:40
Workflow digitale Implantologie: Diagnostik-Planung-Navigation und Workflowmanagement (Linking Pins)

K
Dr. Anne Kruse
Freiburg, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 09:30 - 10:00
Möglichkeiten und Grenzen der Luft-Pulver-Wasserstrahlbehandlung in der zahnärztlichen Praxis.
OFA Dr. Christoph Kühlhorn
Delitzsch

Freitag, 10.11.2017, 16:00 - 16:15
Effektorzelltypisierung auf Mercaptane und Thioether: Eine besondere gutachterliche Falldarstellung
Prof. Dr. Jan Kühnisch
München, Deutschland

Lebenslauf:
1991 - 1996 Studium der Zahnmedizin an der Universität Leipzig und Friedrich-Schiller-Universität Jena/ Bereich Erfurt
1998 Wrigley-Prophylaxe-Preis
1998 - 1999 Assistenzzeit in zahnärztlicher Praxis
1999 Dissertation mit dem Prädikat "summa cum laude"
1999 Vivadent-Forschungspreis
2000 Wrigley-Prophylaxe-Preis
2000 Wissenschaftlicher Assitent an der Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde der FSU Jena
2003 Spezialisierung im Fachbreich "Kinder- und Jugendzahnheilkunde"
seit 2004 Zahnarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontolgie der Ludwig-Maximilians-Universität München
2006 Ernennung zum Oberarzt im Funktionsbereich Kinder- und Jugendzahnheilkunde an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontolgie der LMU München
2008 2. Oral-B blend-a-med Prophylaxe Preis
2008 - 2009 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten
Samstag, 11.11.2017, 11:00 - 11:20
Standardverfahren: Funktioniert die restaurative Therapie der MIH wie die Kariestherapie?
PD Dr. Christinane Kunert-Keil
Greifswald, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 15:10 - 15:50
Socket Augmentation und Kieferorthopädie
Dr. Julia Kunze
Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 13:30 - 14:00
Zahnextraktion - ja oder nein? Wie würden Sie entscheiden?
Stefanie Kurzschenkel
Hanau, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 09:00 - 11:00
Und was ist mit mir im stressigen Alltag? Strategien für einen entspannten Praxisalltag

L
Dr. Lutz Laurisch
Korschenbroich, Deutschland

Lebenslauf:
1977 Niederlassung in eigener Praxis in Korschenbroich, seit 2000 in Sozietät mit Frau Dr. Elfi Laurisch
1981 - 1986 1981 Entwicklung eines in den Praxisalltag integrierten Prophylaxekonzeptes 1986 unter Einbeziehung von Speicheluntersuchungen. Zahlreiche Veröffentlichungen und Entwicklung eines in den Praxisalltag integrierten Prophylaxekonzeptes unter Einbeziehung subklinischer Parameter
1986 - 2013 Umfangreiche Vortragstätigkeit seit 1986 (Aufstellung siehe: www.lutz-laurisch.de/)
1988 Veröffentlichung zur Diagnostik des individuellen Kariesrisikos unter Einbeziehung von mikrobiologischen Speicheluntersuchungen (www.lutz-laurisch.de; Nr. 6)
1989 - 1998 Stellvertr. Vorsitzender der Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde und Primärprophylaxe in der DGZMK
1993 Veröffentlichung eines Konzeptes zur systematischen Prävention der Fissurenkaries unter Einbeziehung chlorhexidinhaltiger Lacke
1994 Entwicklung der Soniflex-Seal Präparationsspitze für die minimalinvasive erweiterte Fissurenversiegelung ( Fa. KaVo)
1997 Entwicklung eines neuen Selektivmediums für Streptococcus mutans und Entwicklung des CRT-Speicheltestverfahrens [Fa.IvoclarVivadent] zum Nachweis kariesrelevanter Keime.
2001 - 2009 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK )
2002 Wrigley-Prophylaxe-Preis für das "jahrelange Engagement und die Verdienste um die zahnärztliche Fortbildung in der präventiven Zahnmedizin
2003 Vorlesungen an der Heinrich - Heine - Universität Düsseldorf zum präventiven Praxismanagement; Lehrauftrag an der Heinrich - Heine Universität Düsseldorf
2004 Praktikerpreis der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde für den Vortrag: "Etablierung von Mutans-Streptokokken (MS) bei Kindern - Beobachtungen an Zwillingspaaren" (Autorengruppe: Laurisch, L; Viergutz, G.; Hetzer, G.)
2013 Über 85 Veröffentlichungen zum Thema Prävention, Kariesrisiko und Praxismanagement seit 1988
2013 Autor der Bücher: "Individualprophylaxe - Diagnostik und Therapie des individuellen Kariesrisikos" DÄV 2009(3. Auflage), "Die Präventive Praxis - Ein Praxiskonzept" (Quintessenzverlag 2001), "Ein Leben lang gesunde Zähne - Ein Buch für Patienten" (Eigenverlag 2001, 2005) sowie der interaktiven CD-Rom "Prophylaxe Interaktiv" (Quintessenz-Verlag 2001) , sowie mehrerer Buchbeiträge ( u.a. über die "Möglichkeiten der Plaque und Gingivitsprävention (1991), Grundlagen moderner Prävention (1998), "Ein Leben lang gesunde Zähne (IDZ 1998) "Ozontherapie" (Spitta Verlag 2004: Zahnheilkunde in Checklisten,)
2013 Im wissenschaftlichen Beirat diverser Fachzeitschriften (Prophylaxe-Impuls, Oralprophylaxe, Quintessenz, Der Freie Zahnarzt)
Freitag, 10.11.2017, 17:00 - 17:30
Die präventionsorientierte Praxis: warum - wie - für wen?
Silke Lehmann-Binder
Frankfurt am Main, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 11:30 - 13:30
Dienstleistungsunternehmen Zahnarztpraxis: Zeit für das Wesentliche - Anforderungen der Patienten, Fehlermanagement
Dr. Dirk Leisenberg
Steinau, Deutschland

Lebenslauf:
1995 - 2000 Studium der Zahnmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
1997 - 2001 Mitarbeit im "CBT-Labor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg". In dieser Zeit intensive Mitarbeit an "Med-live" und den in dieser Reihe erschienenen "Symposia Live"-Kongressmedien (Springer Lehrbuchverlag). Diverse grafische Arbeiten und Cover-Designs für die "Med-Live"-Reihe bis 2001 sowie Entwurf und Ausarbeitung des Logos des CBT-Labors.
2000 Examen und Approbation als Zahnarzt
2001 Promotion zum Thema "Entwicklung und Evaluation eines Computer-based Training Lernmoduls zur Aus- und Weiterbildung in der Kinderchirurgie"
2002 Niedergelassener Zahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis in Steinau an der Strasse
2003 - 2009 Curricula "Ästhetische Zahnheilkunde" der DGÄZ (APW) und "Implantologie" der DGI (APW)
2011 Eintritt in den Arbeitkreis Ethik der DGZMK
2013 Wahl zum Schriftführer des Arbeitskreises Ethik der DGZMK
In der täglichen Praxis sind wir in unserer Therapiewahl durch viele Aspekte eingeschränkt. Die Kostenerstatter fordern als oberstes Gebot die Wirtschaftlichkeit ein (und dabei ist nicht die der Praxisführung gemeint). Richtlinien schreiben vor, wann Behandlungen zu Lasten der Kostenerstatter durchgeführt werden können und welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind. Der Gesetzgeber erteilt dem Patienten weitgehendes Mitspracherecht in der Therapiewahl und befreit ihn gleichzeitig als medizinischen Laien - zulasten des behandelnden Arztes - von der Verantwortung für die gewählte Therapie. Was für unsere Patienten eine Erleichterung und eine Stärkung der eigenen Rechte bedeutet, verursacht bei uns Ärzten häufig Unsicherheiten - zumal sich die verschiedenen Bereiche Ethik, Richtlinien und Recht nicht selten in ihren Anforderungen widersprechen.
Dieser Vortrag zeigt kritische Situationen aus der täglichen Praxis und bietet - wo möglich - Empfehlungen, um diese zu lösen.
PD Dr. Dr. Bernd Lethaus
Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 15:50 - 16:30
Tissue-Engineering in der rekonstruktiven Kopf-Hals-Chirurgie Präformation autogener Stammzell- und Scaffoldkonstrukte
Dr. Martina Lietz
Deutschland

Lebenslauf:
Nach ihrer Promotion in 1992 arbeitete Frau Dr. Lietz viele Jahre als angestellte Zahnärztin in Praxen niedergelassener Zahnärzte, zwei Jahre davon führte sie alleine die Praxis. Frau Dr. Lietz war Gründungsmitglied zweier Studiengruppen am Karl-Häupl-Institut der Zahnärztekammer Nordrhein, der 'Studiengruppe für ästhetische Zahnheilkunde' und der 'Endodontischen Studiengruppe F. S. Weine', in der sie zeitweise auch als Sprecherin fungierte. In den Gruppentreffen vertiefte sie acht Jahre lang ihre Kenntnisse durch Fallbesprechungen, Fortbildungen und Hands-on Kurse am Patienten.
Seit ihrem Abschluss Master of Science (M. Sc.) in Medizinökonomie an der Universität Köln in 2012 ist Frau Dr. Lietz als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, zunächst am Universitätsklinikum Bonn (Institut für Patientensicherheit). Seit 2015 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln. Dort leitet sie Projekte zur Nutzenbewertung insbesondere zahnmedizinischer Interventionen.
Hintergrund:
Die geschlossene mechanische Therapie gilt als Standardverfahren bei der Behandlung von Parodontitis, einer Erkrankung mit hoher Prävalenz in Deutschland. Heutzutage steht eine ganze Reihe weiterer therapeutischer Verfahren zur Verfügung, wie Laser, Photodynamische Therapie und medikamentöse Behandlungen. Sie können das Standardverfahren ergänzen oder ersetzen. In zahlreichen Studien wurden diese anderen Verfahren untersucht und mit dem Standardverfahren verglichen. Sehr viele Studien davon sind randomisierte vergleichende Interventionsstudien (randomized controlled trials - RCTs), bei denen zwei oder mehr Interventionen zeitlich parallel miteinander verglichen werden, unter zufälliger Zuteilung der Patienten zu den Interventionen. Bei Design und Durchführung der zahnmedizinischen RCTs treten aber häufig methodische Mängel in Erscheinung.
Ziel dieses Vortrages ist, die methodischen Vorteile von RCTs allgemein und die Anforderungen an zahnmedizinische RCTs sowie problematische Aspekte beim Studiendesign zu erklären und Lösungswege darzulegen.
Methoden:
Anhand von Beispielen wird dargestellt, welche Vorteile RCTs besitzen und welche Probleme bei der Durchführung und Bewertung von RCTs in der zahnmedizinischen Forschung zu beobachten sind. Dies sind unter anderem die fehlende Verblindung oder die ungenügende Beschreibung der Interventionen und der Auswertungen, bei der unklar bleibt, ob adäquate (statistische) Methoden zur Anwendung kamen.
Ergebnis:
Es existiert eine große Zahl von RCTs zur Parodontologie, aber ein hoher Prozentsatz von ihnen weist erhebliche Mängel auf, obwohl diese in der Regel vermeidbar wären. Diese Mängel bewirken eine potenzielle systematische Verzerrung der Ergebnisse und führen damit bei vielen Studien zu einer hohen Ergebnisunsicherheit.
Schlussfolgerung:
Bei Durchführung zahnmedizinischer Studien müssen die methodischen Besonderheiten berücksichtigt werden, um eine hohe Aussagekraft und Sicherheit bezüglich der Ergebnisse zu gewährleisten.
Dr. Tobias Locher
Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 14:00 - 16:00
Kein Hexenwerk: Dentale Fotografie in der täglichen Praxis
Tanja Lüders
Bad Nauheim

Samstag, 11.11.2017, 09:00 - 11:00
Angebot & Nachfrage "Bleaching" Ein Update für Beginner und Profi
Dr. Michael Lüpke
Hamburg, Deutschland

Lebenslauf:
1961 in Dierdorf/Westerwald geboren
1980 Eintritt in die Bundeswehr als SaZ 2/ROA
1983 - 1988 Studium der Zahnmedizin an der Justus-Liebig-Universität Giessen
1983 Wiedereintritt in die Bundeswehr als SanOA
1989 - 1992 Truppenzahnärztliche Verwendung im Bereich der 5.PzDiv
1992 - 1995 Fachzahnärztlich parodontologische Weiterbildung an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster
1996 Erlangung der Fachgebietsbezeichnung Parodontologie der Zahnärzte-Kammer Westfalen-Lippe
Spezialist der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie
seit 1996 Leiter des Fachzahnärztlichen Zentrums des BwKrhs Hamburg

Tätigkeitsschwerpunkte:
- Parodontologie
- Implantatprothetik
- zahnärztliche Schlafmedizin
- Auslandseinsätze in Afghanistan im Rahmen ISAF in Kabul, Mazar-e-sharif und Kunduz.
seit 2010 Vorsitzender des Arbeitskreises Wehrmedizin der DGZMK. Zahlreiche Vorträge auf nationalen und internationalen Veranstaltungen. Zahlreiche Veröffentlichungen in nationalen und internationalen Publikationen.
Freitag, 10.11.2017, 15:30 - 16:00
Die implantatprothetische Versorgung von Patienten mit parodontaler Vorerkrankung in der Langzeitbetrachtung

M
Lurdes Martins-Vetter
Usingen

Samstag, 11.11.2017, 09:00 - 11:00
Der Patient steht im Mittelpunkt - Gekonnte Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg
Dr. Christian Mentler
Dortmund, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 15:10 - 15:30
Praxiskonzepte: Funktionsdiagnostik - Was geht in der Praxis?
Dr. Wibke Merten
Hannover, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 09:00 - 09:15
Die Geschichte des Arbeitskreises, Vergangenheit und Zukunft
Dr. Wolfram Misselwitz
Lohfelden

Freitag, 10.11.2017, 09:00 - 11:00
Prophylaxe: Was ist besonders beim KFO-Patienten?
Dr. Gernot Mörig
Düsseldorf, Deutschland

Lebenslauf:
1979 Nach Abschluss der Zahntechnikerlehre Beginn des Studiums der Medizin und Zahnmedizin in Göttingen
1985 Approbation und Promotion
1989 Nach vierjähriger Assistenztätigkeit in der Privatpraxis von Prof. Dr. J.-P. Engelhardt erfolgte die Niederlassung in Düsseldorf, wenige Monate später Umwandlung in eine reine Privatpraxis.
1996 - 2005 Mentor der 'Studiengruppe für ästhetische Zahnheilkunde' am Karl-Häupl-Institut, Düsseldorf
seit 2001 Leiter des ganzheitlichen Praxiskonzeptes 'ZahnGesundheit- Oberkassel' mit vier verschiedenen Spezialisten im Team
seit 2001 Spezialist für ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ)
2001 - 2004 Vorstandsmitglied der 'Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde DGÄZ' und Leiter der Zertifizierungskommission zum 'Spezialisten für ästhetische Zahnmedizin in der DGÄZ'
seit 2004 Spezialist für Implantologie (EDA)
seit 2008 Lehrbeauftragter der Universität Düsseldorf Weiteres: Leiter und Referent diverser Fortbildungsveranstaltungen; unzählige Life-Demos im In- und Ausland; Autor verschiedener Fachartikel über Ästhetik und Funktion. Fachliteratur kann unter: www.za-go.de abgerufen werden.
Samstag, 11.11.2017, 09:00 - 09:20
Therapiekonzepte für bisher ausweglose Fälle
Dr. Jörg Mudrak
Ludwigsau

Lebenslauf:
Mitglied im BDO, DGZMK, EADMFR, IADMFR, AKFOS (Arbeitskreis für forensische Odontostomatologie) und Mitglied der IDKO (Identitätskommission des BKA, Wiesbaden)
1983 - 1987 Ausbildung zum Zahntechniker mit Gesellenbrief
1987 - 1988 Ausbildung zum Dentalkeramiker in Oetwil a.d. Limmat/Schweiz
1988 - 1989 Studium ZMK - Heilkunde, FU Berlin
1989 Studium ZMK - Heilkunde Bayr. J.-M. Universität Würzburg
1989 - 1993 Studium ZMK - Heilkunde JLU, Giessen
1993 Staatsexamen
1994 - 1997 Aus - Weiterbildung zum Oralchirurg Dr. med. G. Heieis, Fulda
1997 Anerkennung der Gebietsbezeichnung ZA/Oralchirurgie
1997 Niederlassung als Oralchirurg, Tätigkeitsschwerpunkt LZKH: Implantologie
seit 2006 Klinischer Berater der Firmen INSTRUMENTARIUM DENTAL / SOREDEX (PaloDExGroup) KaVoKerr (DANAHER Group), für den Bereich digitale Volumentomographie
2008 - 2010 Volontariat als radiologischer Assistent in der Abteilung MKG Radiologie, PD Dr. D. Schulze, Universität Freiburg
2010 DVT Bildbearbeitung, R&D, Klinische Forschungen, Studien
2012 Dissertation, "Development of a Patient Motion Simulating Device to induce and evaluate reproducible motion artefacts in CBCT Imaging" Universität Freiburg
Die dreidimensionale Bildgebung hat mit all ihren Facetten in den letzten Jahren hinsichtlich der Planung und Durchführung implantologischer und chirurgischer Maßnahmen enorm an Bedeutung gewonnen.
Anatomische Strukturen, die in der zweidimensionalen Darstellung nur erahnt werden konn-ten, sind viel aussagkräftiger darstellbar, Behandlungsergebnisse werden vorhersagbarer, die individuelle Planung implantologischer Eingriffe (incl. der auf 3d Datensätzen beruhenden Bohrschablonen) eröffnet eine Vielzahl an therapeutischen Optionen.
Die adäquate Befundung der 3d Datensätze steht jedoch am Anfang jeder Behandlungs-maßnahme und ist die Basis jedes therapeutischen Konzeptes, sprich, der Kette Diagnostik, Planung und Durchführung.
Dieser Vortrag stellt aber nicht nur diesen "Workflow" zur Diskussion, sondern erörtert auch Fragestellungen, die sich aus forensischer Hinsicht ergeben und wird einen Ausblick auf zu-künftige Optionen und Techniken vorstellen.
Dr. Andrè Müllerschön
Oberschneiding, Deutschland

Lebenslauf:
1976 geboren in Leipzig
1995 Eintritt in die Bundeswehr und anschließende Übernahme in die Laufbahn der Sanitätsoffizieranwärter
1997 - 2002 Studium der Zahnmedizin in Leipzig
2002 - 2015 verschiedene kurative und Stabsverwendungen im Sanitätsdienst der Bundeswehr, unter anderem als Leiter Zahnarztgruppe, Dezernatsleiter im Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst "Ostfriesland" in Leer und Dezernent in der Abteilung Gesundheitswesen des Sanitätskommando IV in Bogen
seit 2015 Leiter Zahnarztgruppe an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg
In diesem Jahr beging der zahnärztliche Dienst der Bundeswehr seinen 60. Geburtstag. Dieser Jahrestag wird zum Anlass genommen, im Vortrag die Herausforderungen der zahnmedizinischen Versorgung in der Bundeswehr während der vergangenen Jahrzehnte darzustellen.
Dabei wird der Bogen von den großen Personalproblemen des zahnärztlichen Dienstes über Konzeptionen während des Kalten Krieges bis hin zum organisatorischen und fachlichen Wandel auf dem Weg zu einer Einsatzarmee nach Erlangung der vollständigen staatlichen Souveränität der Bundesrepublik Deutschland gespannt.

N
Dr. Nicole Nicklisch
Deutschland

Unter zahnmedizinischen Gesichtspunkten lassen sich Pulpasteine bzw. Dentikel nach verschiedenen Ansätzen klassifizieren. Klinisch werden sie nach ihrer Lage zum umgebenden Dentin eingeordnet. Weitere Klassifikationen unterscheiden nach der Genese und nach histologischen Kriterien. Im Rahmen einer experimentellen Studie wurden Dentikel an Skelettfunden im archäologischen Kontext untersucht. Untersuchungen zur Prävalenz der Dentikel variieren sehr stark. Dies lässt sich zum einen methodisch erklären, zum anderen können populationsspezifische Unterschiede eine Rolle spielen. Darüber hinaus werden metabolische Erkrankungen und verschiedene Traumata sowie Ernährungseinflüsse als ätiologische Faktoren diskutiert. Damit stellen Dentikel äußerst interessante Hartgewebsstrukturen für paläopathologische Fragestellungen dar. Bioarchäologische Studien an archäologischen Skelettresten können im Zusammenhang mit osteologischen Krankheitsbefunden und Ernährungsdaten grundlegende Erkenntnisse über Dentikel liefern. Hierzu werden die Ergebnisse einer dentalanthropologischen Studie vorgestellt.
Prof. Dr. Ina Nitschke
Leipzig, Deutschland

Lebenslauf:
1980 Ausbildung mit Abschluss als Gesellin im Zahntechniker-Handwerk
1983 Approbation als Zahnärztin
1984 Promotion
1984 - 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Klinische Prothetik der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin
1990 - 1994 wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Klinische Prothetik der Zahnklinik Nord der Freien Universität Berlin
1993 Aufenthalte an den Universitäten von Kansas, Denver, Iowa City in den Abteilungen für Alternszahnmedizin
1994 - 1999 wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik und Alterszahnmedizin, Zentrum für Zahnmedizin, Humboldt-Universität zu Berlin
1999 - 2000 wissenschaftliche Assistentin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig
2000 Leiterin des Bereiches Seniorenzahnmedizin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig
2002 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ)
2004 Master of Public Health an der Freien Universität Berlin
2005 Habilitation und Lehrbefugnis im Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
2006 Leiterin der Klinik für Alters- und Behindertenzahnmedizin, Universität Zürich
2009 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität Leipzig
Samstag, 11.11.2017, 13:30 - 14:00
Zahnextraktion - ja oder nein? Wie würden Sie entscheiden?

O
PD Dr. Karina Obreja
Offenbach, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 11:30 - 13:30
Mundschleimhauterkrankungen: "Chef das sieht so komisch aus!?"
Samstag, 11.11.2017, 09:00 - 11:00
Der Risikopatient: Spielen Allgemeinerkrankungen in der Prophylaxe und Implatattherapie eine Rolle?
Samstag, 11.11.2017, 15:30 - 16:30
Work-Life Balance Zahnarztpraxis - Ein Gesprächsforum mit Kollegen/innen aus der Praxis
Prof. Dr. Dietmar Oesterreich
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1976 - 1981 Studium der Zahnheilkunde in Rostock
1981 Approbation
1985 Fachzahnarzt für Allgemeine Stomatologie
1988 Promotion
1990 seit 1990 Präsident der Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
1991 Niederlassung in eigener Praxis
2000 seit 2000 Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer
2011 Ernennung zum Professor an der Universität Greifswald
Samstag, 11.11.2017, 13:00 - 13:10
Begrüßung und Eröffnung
Samstag, 11.11.2017, 14:15 - 14:45
Der Zahnarzt in der postfaktischen Zeit
Univ.-Prof. Dr. Peter Ottl
Rostock, Deutschland

Lebenslauf:
1985 Approbation als Zahnarzt
1985 - 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Ludwig-Maximilians-Universität München
1990 Promotion zum Dr. med. dent. (Ludwig-Maximilians-Universität München)
1992 - 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main
1993 - 2008 Oberarzt an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main
seit 1995 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie (DGFDT) in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
1999 Tagungsbestpreis der Arbeitsgemeinschaft für Funktionslehre in der DGZMK
seit 2001 Qualifiziert fortgebildeter Spezialist für Prothetik der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro, vormals DGZPW)
2001 Tagungsbestpreis der DGPro (vormals DGZPW)
2002 Habilitation, Erteilung der Venia legendi, Ernennung zum Privatdozenten (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main)
seit 2006 Zertifizierter Spezialist für Funktionsdiagnostik und -therapie der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) in der DGZMK
2006 - 2008 Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) in der DGZMK
seit 2009 Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde der Universitätsmedizin Rostock
2009 - 2014 Mitglied der Forschungskommission der Universitätsmedizin Rostock
2009 - 2016 Geschäftsführender Direktor der Klinik und Polikliniken für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde "Hans Moral" der Universitätsmedizin Rostock
seit 2010 Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro) für das Arbeitsgebiet Funktionslehre
seit 2012 Mitglied der Interdisziplinären Fakultät (INF) der Universität Rostock
seit 2014 Mitglied der Habilitationskommission der Universitätsmedizin Rostock
seit 2016 Mitglied des Fakultätsrats der Universitätsmedizin Rostock
seit 2017 Stellvertretender Geschäftsführender Direktor (Aufgabenbereich Lehre) der Klinik und Polikliniken für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde "Hans Moral" der Universitätsmedizin Rostock
"If all else fails...try making a diagnosis." Dieser ironisch von Moffet formulierte Satz beschreibt leider die Realität mancher Patientenfälle in der Medizin und Zahnmedizin. Insbesondere für die erfolgreiche Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen (CMD) sowie vor definitiver prothetisch-restaurativer Therapie ist die Erstellung einer abgesicherten Diagnose eine unabdingbare Voraussetzung.
Eine zielführende CMD-Diagnostik ist jedoch kein "Buch mit sieben Siegeln", sondern basiert auf der konsequenten Durchführung eines standardisierten Vorgehens. Dabei stellt die klinische Funktionsanalyse häufig die "Regiezentrale" dar, die in einfacher gelagerten Fällen alleine ausreichen kann und bei einem komplexen Krankheitsgeschehen die Indikation für eine weiterführende Diagnostik stellt. Letztere bedingt in der Regel eine interdisziplinäre Vorgehensweise unter Einbeziehung verschiedener Fachrichtungen der Medizin.
Der Vortrag gibt eine Übersicht und Wertung über das CMD-Screening, die klinische Funktionsanalyse, die manuelle Strukturanalyse und die bildgebenden Verfahren und beschreibt deren Indikationen.

P
Dr. Bergen Pak
Frankfurt (Main), Deutschland

Die digitale Welt ist in rasantem Wandel begriffen, und beeinflusst dabei auch die Zahnmedizin. Der digitale Alltag verändert nicht nur die dentale Behandlung sondern auch die Erwartungshaltung von Behandler und Patienten. Dieser Vortrag beschreibt den volldigitalen Workflow in der dentalen Implantologie. Beginnend mit der digitalen 3-dimensionalen Diagnostik, über die Vorhersagbarkeit des Endergebnis mittels Planungssoftware (Co-Diagnostix) und die digitale Umsetzung mittels Rapid prototyping Verfahren und gedruckten Navigationsschablonen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Vorhersagbarkeit, Genauigkeit und Simplifizierung des gesamten digitalen Workflows gelegt. Gemeinsam werden die Fehlerquellen bei der DVT Aufnahme, intraoralen Scanverfahren, Planungsverfahren und Anwendungsfehler bei der Schablonen-geführten Implantation herausgearbeitet- und Lösungswege zur Vermeidung geboten.
Explizites Ziel dieses Vortrages ist die Umsetzung und Etablierung des digitalen Workflows in der eigenen Praxis. So einfach wie möglich- so genau wie möglich.
Prof. Dr. Ingrid Peroz
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1979 - 1985 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
1985 - 1994 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik der Freien Universität Berlin
1994 - 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik und Alterszahnmedizin der Humboldt-Universität zu Berlin
seit 2000 Oberärztin
2000 Spezialistin für Prothetik
seit 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre der Charité - Universitätsmedizin Berlin
2004 Habilitation
2004 Spezialistin für Funktionsdiagnostik und -therapie
2010 - 2015 Kommissarische Leitung der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre
seit 2013 Präsidentin der DGFDT
seit 2017 APL Professur
Dr. Oksana Petruchin
Frankfurt am Main

Freitag, 10.11.2017, 11:30 - 13:30
Mundschleimhauterkrankungen: "Chef das sieht so komisch aus!?"
Prof. Dr. Peter Reinhard Pospiech
Würzburg, Deutschland

Lebenslauf:
1982 - 1987 Studium der Zahnheilkunde an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1987 - 1990 Assistent an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Regensburg
1988 Promotion in Düsseldorf zum Thema "Vollkeramik-Kronen aus Dicor-Glaskeramik"
1989 Studienaufenthalt an der University of Adelaide (Australien)
1991 - 2002 Assistent und Oberarzt an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU München
seit 1993 Leitung der Sektion Zahnärztliche Werkstoffe und Materialprüfung
1997 Habilitation: "Klinische und werkstoffliche Untersuchungen zur vollkeramischen Klebebrücke"
1997 Erhalt der venia legendi und Ernennung zum Privatdozenten
1997 Anerkennung als "Qualifiziert fortgebildeter Spezialist für Prothetik" der DGZPW in der DGZMK
1999 Gründungsmitglied und wissenschaftlicher Beirat der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde
1999 - 2000 Forschungsaufenthalt an der University of Washington in Seattle (USA)
2000 Jahresbestpreis der DGZMK
2001 Ernennung zum C 3-Professor für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde an der LMU München
2002 Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde und Vorklinische Zahnmedizin der Universität des Saarlandes
2011 Ruf an die Danube Private University / Krems, Österreich angenommen
2012 Ernennung zum Mitglied des Wehrmedizinischen Beirates des BMVg
2012 - 2013 Ltd. Oberarzt an der Poliklinik für Prothetik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus der TU Dresden
seit 2013 Stellvertreter des Direktors der Klinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Würzburg
Freitag, 10.11.2017, 13:00 - 13:10
Eröffnung
Freitag, 10.11.2017, 16:55 - 17:00
Zusammenfassung und Schlussbetrachtungen
Prof. Dr. Dr. Peter Proff
Regensburg, Deutschland

Lebenslauf:
1971 geboren in Würzburg

Abitur am humanistischen Matthias-Grünewald-Gymnasium in Tauberbischofsheim
Wehrdienst und Reserveoffiziersausbildung
Studium der Medizin und Zahnmedizin an den Universitäten Frankfurt a. Main und Würzburg
1999 - 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik und Poliklinik für Herz-, Thoraxchirurgie der Universität Würzburg
2007 Habilitation und leitender Oberarzt an der Poliklinik für Kieferorthopädie der Universität Greifswald
2009 Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie der Universität Regensburg
2013 Studiendekan Zahnmedizin der Universität Regensburg
seit 2014 Prodekan der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg
Die Variabilität der kieferorthopädischen Malokklusionen hat in der Geschichte des Faches dazu geführt, dass scheinbar zahllose Behandlungsalternativen entwickelt wurden. Bei genauerer Betrachtung lassen sich diese jedoch auf wenige grundsätzliche Typen von Behandlungsgeräten zurückführen. So werden prinzipiell unterschieden die primär orthodontischen von den Funktionskieferorthopädischen Apparaturen, bei ersteren ist nicht zuletzt auch für die Patienten aber auch unter biomechanischen Gesichtspunkten die Unterscheidung zwischen herausnehmbaren "aktiven Platten" und festsitzenden "Multiband/Multibracket-Apparaturen" wesentlich. Eine spezielle Gruppe stellen hierbei dann noch die in den letzten Jahren vermehrt eingesetzten "Aligner-Schienensysteme" dar.
In dem Beitrag sollen zunächst die grundlegenden Fakten zur Indikationststellung von herausnehmbaren und festsitzenden orthodontischen Geräten sowie deren prinzipielle Vor- und Nachteile herausgearbeitet werden. Anschließend sollen einige grundsätzliche Aspekte betreffend die Frage nach der "Evidenz" kieferorthopädischer Behandlungsverfahren angesprochen werden. Aufgabe des letzten Teils des Vortrages ist es schließlich die vorhandene "Evidenz" bezüglich der genannten Gruppen von Behandlungsgeräten anhand der aktuellen Literatur zu erörtern.
PD Dr. Susanne Proksch
Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 14:10 - 14:50
Interaktionen von Stammzellen und ihrer extrazellulären Umgebung in der oralen Gewebsregeneration

R
Dr. Michael Rädel
Dresden, Deutschland

Lebenslauf:
Wissenschaftlicher Werdegang:
1999 - 2004 Studium der Zahnmedizin
(Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden)
2004 Approbation
2005 - Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Medizinischen Fakultät der TU Dresden
2009-2012 Masterstudiengang "Zahnmedizinische Prothetik" an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
2010 Promotion zum Dr. med. dent.
2012 Verleihung "Master of Science"
seit 2013 Betreuung des Projektes "Zahnreport"

Gastaufenthalte:
5/2003 University of Alberta, Edmonton, Canada

Preise:
5/2012 Posterpreis der DGPro
6/2014 travel grant der European Association for Dental Public Health


Mitgliedschaft in Fachgesellschaften:
• Deutsche Gesellschaft zur Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Arbeitskreis für Epidemiologie, PublicHealth und Versorgungsforschung)
• Deutsche Gesellschaft für Zahnmedizinische Prothetik und Biomaterialien,
• Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie,
• International Association for Dental Research,
• European Association for Dental Public Health
Die Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie beschreibt aktuell eine Reduktion der Parodontitisprävalenz. Dennoch leidet die Mehrzahl der Erwachsenen noch immer unter einer moderaten oder schweren Form. Dies führt auch zu der Frage nach der Wirksamkeit der Parodontitistherapie. Ergebnisse zu Outcomes in der Versorgungsrealität waren bisher nicht verfügbar. Der Schwerpunkt des BARMER Zahnreportes 2017 analysierte daher erstmals systematisch die vertragszahnärztliche Parodontitistherapie auf der Basis von Routinedaten.
Im Detail wurden Inanspruchnahmen verschiedener Leistungen, Zahnverluste im Umfeld der Parodontitistherapie, Zahnverluste nach Parodontitistherapie und potenzielle Zusammenhänge untersucht. Die Analysen beziehen sich dabei auf mehr als 500.000 abgerechnete Parodontitistherapien. Die Analysezeiträume schwanken zwischen vier und zehn Jahren.
Im Kontext der aktuellen Erkrankungsprävalenz zeigen sich Diskrepanzen zwischen der Inanspruchnahme von Screeninguntersuchungen und Therapieleistungen. Im Umfeld der Parodontitistherapie häufen sich Zahnverluste. Nach Parodontitistherapie sinkt die Extraktionsinzidenz nicht wieder auf ihr ursprüngliches Niveau. Innerhalb von vier Jahren nach Therapie kommt es in 36 % der Fälle zu erneutem Zahnverlust. Dabei scheint die Inanspruchnahme regelmäßiger Kontrolluntersuchungen protektiv zu wirken.
Auch wenn die Interpretation der Ergebnisse aus der Versorgung keine einfachen Schlüsse erlaubt, ist ein Optimierungspotenzial der vertragszahnärztlichen Parodontitistherapie erkennbar.
Dr. Bernd Reiss
Malsch, Deutschland

Lebenslauf:
seit 1986 niedergelassen in eigener Praxis mit Dr. Peter Pohlmann
seit 1989 >500 Vorträge in >40 Ländern, zahlreiche Publikationen
1991 - 2003 2. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde DGCZ
1996 Walther Engel Preisträger der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe
1996 - 2003 Vorsitzender International Society of Computerized Dentistry ISCD
1998 - 2008 Mitherausgeber International Journal of Computerized Dentistry IJCD
seit 1999 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde AGK
seit 2003 Vorsitzender Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde DGCZ
seit 2008 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde DGZMK
Freitag, 10.11.2017, 16:30 - 17:00
Was passiert mit 10.000 Keramikrestaurationen aus 250 Praxen in 20 Jahren?
Prof. Dr. drs. drs. Jerome Rotgans
Deutschland

Lebenslauf:
1944 geboren in 's Gravenhage und aufgewachsen in Eindhoven/Niederlande
1963 - 1968 Offizier der Königlichen Niederländischen Luftwaffe
1965 - 1966 Studium der Medizin an der Katholischen Universität Nimwegen/ Niederlande
1968 - 1973 Studium der Zahnheilkunde an der Katholischen Universität Nimwegen/ Niederlande
1973 - 1975 Hauptinstruktor in den Abteilungen für Zahnärztliche Prothetik, sowie Präventive und Soziale Zahnheilkunde der Katholischen Universität Nimwegen
1975 - 1986 Wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung für Zahnerhaltung des ZZMK der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (1987 dienstt. OA, 1979 stlv. ÄD, 1981 Habilitation und Privatdozent, 1984 apl-Professor)
1978 Jahresbestpreis der DGZMK für die Dissertation
seit 1982 bis heute Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK
1986 - 1992 Angestellter der Private Universität Witten/Herdecke GmbH (1986 ÄD und Ordinariat Allgemeine Zahnheilkunde, 1987 Geschäftsführer der Univ.-Poliklinik für ZMK-Krankheiten GmbH, Prodekan für Lehre und Studium der Zahnmed. Fakultät, geschäftsf. Dekan, 1989 Dekan)
1987 - 1996 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK
1990 - 1997 Assoziiertes Mitglied der European Society of Dental Ergonomics (ESDE)
seit 1992 bis heute Mitarbeiter am Lehrstuhl für Konservierende Zahnheilkunde der Med. Fakultät der RWTH Aachen
1993 Lehrauftrag für zahnmedizinische Curricularentwicklung und -forschung
1993 - 1997 Studium "Health Professions Education" an der Fakultät der Gesundheitswissenschaften der Universität Maastricht/Niederlande
1995 - 1997 Leiter der Koordinierungsstelle Community Medicine am Dekanat der Medizinischen Fakultät der Ernst-Moritz-Universität Greifswald mit Lehrauftrag für medizinische und zahnmedizinische Unterrichtsentwicklung und -forschung
seit 1996 bis heute Vorsitzender des Ausschusses "Akkreditierung und Zertifizierung" (vormals "Evaluation" und "Qualitätsmanagement") der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung
1996 - 2005 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK
1999 Umhabilitation (Privatdozent)
2000 außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen
2003 - 2005 Beiratsmitglied der European Society of Dental Ergonomics
seit 2005 bis heute 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde" der DGZMK
2005 - 2013 President der European Society of Dental Ergonomics
Freitag, 10.11.2017, 09:00 - 09:05
Begrüßung
Unter dem Begriff "Zahnärztliche Ergonomie" scheint ausschließlich die Einnahme und kon-sequente Beibehaltung einer korrekten Arbeitshaltung am zahnärztlichen Behandlungsplatz zur Vermeidung von muskuloskelettalen Beschwerden verstanden zu werden. Jeder weiß al-lerdings wie schwierig dies unter den gegebenen Umständen der Geräteausstattung, insbes. im Zusammenspiel mit der Stuhlassistenz und Berücksichtigung der Patienten ist. Ein tägli-ches schlechtes Gewissen ist oft die Folge - Schmerzen gehören halt dazu! Diese Sicht ist allerdings zu eng und muss erweitert werden.
Zahnärztliche Ergonomie betrifft alle Aspekte einer effektiven und effizienten Patientenbe-handlung ohne dass dadurch das Zahnarztteam und seine Patienten einen gesundheitlichen Schaden erleiden. Nach Hokwerda (2014) sind drei Domäne zu verzeichnen, die sich ge-genseitig beeinflussen aber gleichzeitig Grundstein für eine ausgewogene Work-Life-Balance, für eine gesunde, motivierende und somit erfolgreiche Berufsausübung sind.
1. Die Physische Ergonomie betrifft die physischen und visuellen Aspekte aller Arbeitsvor-gänge (Workflows) und inhärenter Gesundheitsprobleme, wie Arbeitshaltung, Instrumen-tenhandling, Bewegungsabläufe, Sehqualität und Sehlinien, optische Hilfsmittel, Arbeits-platzlayout und eine sichere und gesunde Arbeitsweise.
2. Die Kognitive oder Mentale Ergonomie beschäftigt sich mit mentalen Prozessen, wie In-formationsverarbeitung, Perzeption, Gedächtnis, Begründung von Behandlungsschritten, Ansteuern von psychomotorischen Handlungen und Umgang mit einer akzeptablen Ar-beitsbelastung.
3. Die Sozial-organisatorische Ergonomie ist die Domäne der gesunden Arbeitsweise durch Organisation und Zusammenarbeit (Workflowmanagen'ment). Ziel der Praxisorganisation ist es, eine gute medizinische Dienstleistung zu erbringen, die Sicherstellung einer ausrei-chenden Produktivität und die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens des Praxisteams. Dazu gehören u.a. Management, Organisation, Kommunikation und Bera-tung, Managementinformationssysteme und Personalführung.
Freitag, 10.11.2017, 16:20 - 16:30
Der "Preflight-Workflow"
Prof. Dr. Stefan Rüttermann
Frankfurt (Main), Deutschland

Drs. Rolf de Ruijter
Groningen, Niederlande

Lebenslauf:
Publikationen, Funktionen und Mitgliedschaften: - Author von "Determinants of physical and mental health complaints in dentists: a systematic review" (2014, CDOE) - Ko-Author von "The Ergonomic Requirements for Dental Equipment" (2007). - Referent nationaler und internationaler Kongresse - Vize-President der European Society for Dental Ergonomics (ESDE) - Vorsitzender der Hokwerda Award Foundation - Vorsitzender des Committee Technical Infrastructure der Royal Dutch Dental Association (KNMT) - Mitglied des Scientific Committee der European Society of Microscope Dentistry (ESMD) - Mitglied des ISO TC 106, CEN TC55 NEN-Committee
1984 - 1991 Zahnmedizinstudium an der Universität Groningen (Niederlande) und Mitglied des Gründungsteams der Universitätszahnklinik.
seit 1995 Vollzeitangestellter wissenschaftlicher Angestellter zur Aus-/Weiterbildung von Studierenden, Zahnärzten, Zahnärztinnen, Dentalhygienikerinnen und Zahnmedizinischen Fachangestellten und einbezogen bei der Planung, Design und Einrichtung der Vorklinik und Klinik für die zahnmedizinische Ausbildung. Mitgründer der Poliklinik "Dentistry and Oral Hygiene".
seit 2004 Dozent zahnärztliche Ergonomie am University Medical Centre Groningen.
Freitag, 10.11.2017, 09:20 - 09:50
Workflow Update 2017 (EN)
Dr. Michael Rumpf
Mainz, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 08:15 - 09:00
Begrüßung und Einführung

S
Dr. Heidrun Schaaf
Giessen, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 11:30 - 13:30
Professionelle Assistenz in der Chirurgie/Implantologie von der Augmentation über Implantate bis zur Zange
Dr. Susanne Scharf
Zwingenberg, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 09:00 - 11:00
Angebot & Nachfrage "Halitosissprechstunde" - Professionelle Hilfe bei Mundgeruch
Dr. Karina Schick
Westerburg

Lebenslauf:
Referentin bei den Westerburger Kontakten, Aktives Mitglied der DGÄZ
1995 Studium der Gesundheitssystemmanagement an der Universität Posen
1996 - 2001 Studium der Zahnmedizin an der Universität Posen
2001 Staatsexamen und zahnärztliche Approbation
2001 - 2003 Spezialisation in der Oralchirurgie in Posen
2002 Diplom als Gesundheitssystemmanagerin
seit 2003 Mitarbeiterin an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
2003 - 2004 DAAD Stipendium an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
2004 - 2010 Prüfärztin bei klinischer Studie zur Bewertung von RelyX Unicem im Vergleich zu einem Zinkoxid-phosphatzement bei der Befestigung von Metallkeramikkronen
2010 Ernennung zur qualifiziert fortgebildeten Spezialistin für Prothetik der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)
2011 Promotion zur Doktorin der Zahnmedizin, Tätigkeitschwerpunkt: Ästhetische Zahnheilkunde, Wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Lehr-Projekt "PrepCheck" (Autorin diverser Publikationen)
seit 2011 Mitarbeiterin in der Privatzahnärztlichen Praxis Dr. Reusch in Westerburg
2014 - 2016 Mitarbeiterin an der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Studien zeigen, dass etwa 70 % unserer Kolleginnen und Kollegen über Schmerzen im Be-reich der Rückenmuskulatur und der Wirbelsäule klagen. Irgendwann gehören Schmerzen zum Praxisalltag und rauben uns die Freude an unserem schönen Beruf. Wir bemühen uns immer höhere Präzision und Perfektion und vergessen unsere Gesundheit. Wir trainieren Implantation und Endodontie mit Leidenschaft, "verbiegen uns für unsere Patienten" und vergessen, unsere Arbeitshaltung zu trainieren. Zur Perfektion unseres Golfschlags bezahlen wir teure Trainer, über die Verbesserung unserer Arbeitshaltung und-systematik denken wir selten nach. Nach längerer Berufszeit rächt sich dieses bitter.
Der zunehmende Kostendruck, aber auch der sich abzeichnete Mangel an Fachassistentin-nen erfordert immer mehr anstatt mit 4-händiger Arbeitstechnikmit mit 2-händiger Arbeits-technik, also ohne Assistenz zu arbeiten.
Bei 4-händiger Arbeitstechnik ist es notwendig, dass konzentriertes Arbeiten ohne wegzuse-hen möglich ist. Die Assistenz sollte Instrumente und Materialien erreichen, ohne ihre Ar-beitsposition zu verlassen. Bei zweihändiger Arbeitstechnik ist dies eine conditio sine qua non.
Ziel dieses CD-ROM ist, ein Trainingsprogramm vorzustellen, welches ihnen ermöglicht zu-sammen mit ihren Assistentinnen eine Arbeitssystematik einzuüben, die hilft ihre Körperhal-tung zu verbessern, die Patientenlagerung zu optimieren und ihre Effizienz zu steigen.
Prof. Dr. Ulrich Schiffner
Hamburg, Deutschland

Lebenslauf:
1988 - 1992 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung DGZ
1994 Habilitation (Der Einfluss von Speichelproteinen auf die Demineralisation von Zahnschmelz)
2002 - 2006 1. Vorsitzender des Arbeitskreises für Epidemiologie und Public Health der DGZMK
2003 - 2005 Leiter des Bereichs Präventive Zahnheilkunde der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universität Hamburg
2004 - 2008 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde DGK (jetzt DGKiZ)
seit 2008 Fortbildungsreferent der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde DGKiZ. Forschungsschwerpunkte: Kariesätiologie und -prophylaxe, Epidemiologie.
Dr. Gabriele Schindler-Hultzsch M.Sc.
Aichach, Deutschland

Lebenslauf:
1990 - 1996 Studium der Zahnheilkunde und Approbation an der LMU München
1998 Hospitation im Department of Pediatric Dentistry, University of California, Los Angeles
1998 Niederlassung in der Gemeinschaftspraxis Dr. Schindler Dr. Müller & Kollegen, Aichach
1998 - 2000 Spezialisierung in zahnärztlicher Hypnose (DGZH)
2000 - 2002 Spezialisierung in Kinder- und Jugendzahnheilkunde (DGKiZ)
2006 - 2008 Postgraduierten Master of Science in "Lasers in Dentistry", RWTH Aachen
seit 2008 nationale und internationale Vorträge und Lehrtätigkeit im Bereich Laserkinderzahnheilkunde
2009 European Master Degree of Oral Laser Applications
seit 2011 Adjunct faculty member of Aachen Dental Laser Center, RWTH Aachen University
seit 2014 Dreijährige Ausbildung Master of Science in Kinderzahnheilkunde, Justus-Liebig-Universität Giessen und Philipps Universität Marburg
seit 2016 Vorstandsmitglied der DGL
Freitag, 10.11.2017, 12:15 - 13:00
Laserunterstützte Kinderzahnheilkunde von konservierender Zahnheilkunde bis zur Chirurgie
Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf
Würzburg, Deutschland

Lebenslauf:
1954 geboren in Albstadt / Baden-Württemberg
1974 - 1979 Studium der Zahnheilkunde in Tübingen
1980 - 1982 Assistent an der Abteilung für Zahnerhaltung der Universität Tübingen
1982 - 1984 Graduiertenstudium der Parodontologie sowie Forschungsaufenthalt an der University of Washington in Seattle/USA
1984 Promotion
1984 - 1996 Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung der Universität Tübingen
1992 Habilitation und Erteilung der Lehrbefugnis an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
1996 - 2000 Privatpraxis in Stuttgart, regelmäßige Lehrtätigkeit in den Fachgebieten Parodontologie und Prävention an der Poliklinik für Zahnerhaltung der Universität Tübingen
seit 2000 Leiter der Abteilung für Parodontologie der Universität Würzburg
2006 - 2011 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Therapie aggressiver und schwerer chronischer Parodontalerkrankungen Interferenz parodontaler Erkrankungen mit dem Status der Allgemeingesundheit
seit 2014 Präsident der Vereinigung der Hochschullehrer für Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde VHZMK
Freitag, 10.11.2017, 09:50 - 10:10
Innovationen: PA-Therapie ohne Kürette und Ultraschall. Iss Bakterien, bleib gesund?
Prof. Dr. Nadine Schlüter
Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 09:00 - 09:30
Interdentalraumhygiene - nicht mehr up to date?
Prof. Dr. Andrea Maria Schmidt-Westhausen
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1976 - 1982 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
1982 Staatsexamen und Approbation
1982 - 1985 Zahnärztin in freier Praxis, selbständig
1983 Promotion
1985 - 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abt. für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie der FU Berlin, ab 1989 (ltd.) Oberärztin, Charité Campus Virchow Klinikum
1989 Fachzahnärztin für Oralchirurgie
2001 Habilitation, venia legendi für das Fach Oralchirurgie und Oralmedizin
2004 Berufung zur Universitätsprofessorin für das Fach Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und Chirurgie an der Charité Universitätsmedizin Berlin
Dr. Wolfgang Schmiedel
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
1949 Geboren in Berlin
Vater: Facharzt für Lungenkrankheiten Dr. Rudolf Schmiedel
Mutter: Liselotte Schmiedel, geb. Badalie
1955 - 1961 Besuch der Tews-Grundschule in Berlin Nikolassee
1961 - 1969 Besuch des altsprachig-humanistischen Zweiges am Arndt-Gymnasium zu Berlin Dahlem
1969 Abitur am Arndt-Gymnasium
1969 ab SS Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
1970 Vorphysikum
1971 Physikum
1975 Staatsexamen Zahnmedizin
1975 Approbation
1975 - 1977 Weiterbildungsassistent in einer Fachpraxis für Kieferorthopädie in Berlin Spandau
1977 - 1978 Kieferorthopädisches Klinikjahr an der Poliklinik für Kieferorthopädie der Universität Erlangen-Nürnberg
1978 - 1980 Assistent in einer Fachpraxis für Kieferorthopädie in Berlin Spandau
1978 Ernennung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie durch die Zahnärztekammer Berlin
1978 Promotion
1980 Niederlassung in eigener Fachzahnarztpraxis in Berlin Tempelhof
seit 1989 Mitglied im Vorstand des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden (BDK)
1989 Wahl zum Landesvorsitzenden der Berliner Kieferorthopäden
1989 - 1991 Referent für Kieferorthopädie bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin (KZV Berlin)
1989 Berufung durch den BDK als deutscher Vertreter in die EFOSA (European Federation of Orthodontic Specialists Associations)
1989 Wahl in den Vorstand der EFOSA als Kassenwart
1995 Wahl zum Vizepräsidenten der EFOSA
1996 Wahl zum Präsidenten der EFOSA
1997 Wahl zum Vorsitzenden der Vertreterversammlung der KZV Berlin
1998 Wahl zum Generalsekretär der EFOSA
1999 Wahl zum Vorsitzenden der "KFO -Treuhand" Genossenschaft
1999 Wiederwahl zum Landesvorsitzenden des BDK LV Berlin
2000 Wiederwahl zum Präsidenten der EFOSA für 4 Jahre
2001 Wiederwahl zum Vorsitzenden der VV der KZV Berlin
2001 Wahl zum zahnärztlichen Vertreter in die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
2002 Wahl zum stellvertretenden Versammlungsleiter der Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)
2003 Wahl als Aufsichtsratsmitglied der "KFO -Treuhand" Genossenschaft
2003 - 2010 Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)
seit 2004 bis heute Präsident der Zahnärztekammer Berlin

Bisherige / andauernde politische, berufspolitische bzw. wissenschaftliche Ämter:
Präsident der EFOSA (niedergelegt im Juni 2004)
Vorsitzender der Vertreterversammlung der KZV Berlin (niedergelegt im März 2004)
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) bis 2010
Seit 2004: Präsident der Zahnärztekammer Berlin (ZÄK)
Mitglied des Gesamtvorstandes der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)
Vorsitzender "Weiterbildungsausschuss Kieferorthopädie" der Bundeszahnärztekammer
Beauftragter der Bundeszahnärztekammer für Soziales Engagement und Hilfswerke
Delegierter der Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer
Samstag, 11.11.2017, 16:15 - 16:45
"Pack's an, mach mit!" Zahnärztliche Hilfsprojekte in Deutschland - wie und wo kann ich helfen?
PD Dr. Falk Schwendicke
Berlin, Deutschland

Lebenslauf:
2009 Promotion
Thema: Peptidische Inhibitoren einer Filarienchitinase - Auffindung und Charakterisierung
Institut für Biochemie, Charité - Universitätsmedizin Berlin (Prof. Dr. W. Höhne)
Note: 'magna cum laude'
2009 - 2012 Zahnarzt, Banbury, Oxfordshire, Vereinigtes Königreich
2012 - 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
2013 Ernennung zum Oberarzt, Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin
2014 Schatzmeister, Network for Evidence-Based Dentistry, International Association for Dental Research
2015 Editorial Board des Journal of Dental Research
2015 Editorial Board des International Journal for Dental Hygiene
2015 Lehrbefugnis und Venia Legendi für das Fach Zahnmedizin
2015 Stellvertretender Abteilungsleiter, Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Traditionell wurde vor einer Restauration jegliches kariöse Gewebe aus der Kavität entfernt. Basierend auf einem veränderten Verständnis von Karies ist dieses Vorgehen nicht mehr zwingend erforderlich und gerade bei Zähnen mit tiefen Läsionen, aber vitalen Pulpen, eher schädlich. Der Vortrag wird darlegen, wann welche Exkavationsstrategie gewählt werden sollte, warum eine frühe endodontische Therapie in der Praxis möglicherweise nicht immer die beste Wahl ist, und welche Herausforderungen sich aus einer anderen Kariesexkavation ergeben.
Evidenzbasierte Medizin verbindet die bestverfügbare externe Evidenz mit der individuellen Expertise des Klinikers. Aus diesem Spagat erwächst auch das Spannungsfeld zwischen klassischer Wirksamkeits- und Versorgungsforschung. Der Vortrag wird dieses Spannungsfeld ausleuchten und aufzeigen, wo welcher Bereiche Stärken, aber auch Limitationen hat. Die ganzheitliche Betrachtung der vorhandenen Evidenz und deren individuelle Anwendung sind notwendig, um beste Entscheidungen für den Patienten zu treffen.
Ralph Soika
München, Deutschland

Lebenslauf:
Ralph Soika ist Projectleader im Open-Source-Projekt Imixs-Workflow und Geschäftsführer der Imixs GmbH. Er berät seit mehr als 15 Jahren Unternehmen bei der Einführung von Geschäftsprozess Management Lösungen und Workflow Architekturen. Ralph Soika entwickelt offene BPM-Systeme im Java-EE Umfeld und ist Commiter im Open-Source-Projekt Eclipse BPMN2 Modeler.

Die Imixs Software Solution GmbH ist ein Open Source Unternehmen, welches sich auf die Umsetzung moderner Geschäftsprozess Management Lösungen spezialisiert hat. Als Betreiber eines eigenen Open Source Projektes setzt die Imixs GmbH auf Offenheit und Transparenz bei der Umsetzung von Softwareprojekten sowie der in Unternehmen verwendeten Technologien.
In diesem Praxisvortrag werden die Möglichkeiten eines Open Source Workflow Management Systems demonstriert. Am Beispiel eines Beschaffungsprozesses wird gezeigt, wie Arbeitsabläufe innerhalb eines Teams koordiniert und verteilt werden können. Der Vortrag zeigt, wie die innerbetriebliche Organisation mit Hilfe der Workflow Lösung Imixs-Office-Worklfow optimiert und beschleunigt werden kann.
Dr. Michael Sostmann
Hannover, Deutschland

Lebenslauf:
1981 - 1986 Zahnmedizinstudium in Hannover
1985 Studienaufenthalte Tufts University School of Dental Medicine, Boston und University of Connecticut School of Dental Medicine, Farmington USA
1987 - 1988 Stabsarzt Sanitätszentrum 220 in Schwanewede
1988 - 1991 Fachzahnarztweiterbildung Poliklinik für Kieferorthopädie der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof.Dr.J.Tränkmann)
1990 Promotion: "Die rheumatoide Arthritis des Kiefergelenks"
1990 Studienaufenthalt University of Chapel Hill (North Carolina) Department of Orthodontics (Prof.Dr.W.Proffit)
1991 Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
1991 - 1992 Fachzahnarzttätigkeit Praxis Dr. G. Flohr, Hannover
1993 - 2009 Gemeinschaftspraxis mit Dr. J. Buken in Hannover
seit 1996 Lehr- und Gutachtertätigkeit für die Zahnärztekammer Niedersachsen
2000 Zertifizierung und Diplomate German Board of Orthodontics and Orofacial Orthopedics (GBO)
seit 2005 Consultant und Gastarzttätigkeit German Dental and Neuromuscular Clinic in Dubai
seit 2005 Vorsitzender des Ermächtigungsausschusses für Kieferorthopädie der Zahnärztekammer Niedersachsen
seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Kieferorthopädie der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Dr. R. Schwestka-Polly)
seit 2006 Akademische Lehrpraxis im Rahmen des NEBEOP-Programms der Klinik für Kieferorthopädie der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof.Dr. R. Schwestka-Polly)
2006 - 2008 Masterstudium Lingual Orthodontics an der Medizinischen Hochschule Hannover
seit 2007 Vorstandsmitglied des German Board of Orthodontics and Orofacial Orthopedics
seit 2009 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)
2009 Tagungsbestpreis der Deutschen Gesellschaft für Linguale Orthodontie (DGLO)
seit 2010 Niederlassung in Einzelpraxis
seit 2015 Vorstandsmitglied der Arbeitsgruppe Zahnärztliche Behindertenhilfe in Niedersachsen e.V.
2018 Tagungspräsident der XXIII.Jahrestagung des German Board of Orthodontics and Orofacial Orthopedics in Bonn
Der Nutzen der kieferorthopädischen Frühbehandlung ist in bestimmten Indikationen unumstritten.
Externe Evidenz durch RCT's zu gewinnen ist oftmals durch ethische Restriktionen im Studiendesign oder Hawthorne-Effekte schwierig bis unmöglich (Frau Prof. Ruf 2017).

Vorzeitiger Milchmolarenverlust, unterminierende Wurzelresorptionen durch 6-Jahrmolaren, Durchbruchsstörungen, Reinklusionen von Milchzähnen, Retention bleibender Zähne - der Nutzen einer frühzeitigen Beeinflussung von Zahnentwicklung und Kieferwachstum durch kieferorthopädische Maßnahmen ist sicher.
Typische evidenzbasierte Erfolge kieferorthopädischer Frühinterventionen sind reduziertes Frontzahntraumarisiko bei ausgeprägter Angle-Klasse II, gleichmäßigeres Ramuswachstum nach Kreuzbisstherapie mit skelettaler Beteiligung, Knöcherne Volumenvergrößerung und "Mobilisierung" der Maxilla durch Gaumennahterweiterung mit Reduktion des nasalen Atmungswiderstands bei Mundatmern, frühe Angle-Klasse III-Therapie GNE/Delaire-Maske mit oder ohne skelettale Verankerung.
Mit Hilfe anschaulicher Behandlungsbeispiele wird dieses im Vortrag illustriert.
Hansmartin Spatzier
Berlin, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 13:30 - 14:00
Zahnextraktion - ja oder nein? Wie würden Sie entscheiden?
Prof. Dr. Helmut Stark
Bonn, Deutschland

ZÄ Sabine Steding
Hannover, Deutschland

Lebenslauf:
1997 Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
1998 niedergelassen in eigener Praxis in Hannover, Bödekerstraße
2003 Mitglied im Vorstand des Vereins der Kieferorthopäden Hannover
2005 Mitglied im Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen
2005 - 2012 Mitglied im Ausschuss für die Belange der Zahnärztinnen (BZÄK)
2009 niedergelassen in eigener Praxis in Bissendorf/Wedemark (Zweit-praxis)
2011 Stellvertretende Landesvorsitzende BDK (Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden e.V.) Niedersachsen
2013 Vorsitzende des Ausschusses Familie, Beruf und Praxismanagement der BZÄK
2013 Mitglied in Vorstand der IKG (Initiative Kiefergesundheit e. V.)
2014 Mitglied im Bundesvorstand des BDK (Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden e. V.)
Dr. Uta Steubesand
Hürth, Deutschland

Lebenslauf:
1992 - 1997 Studium der Zahnmedizin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn
1997 Approbation
1998 - 2000 Assistenzzeit in Köln in freier Praxis mit parodontalem und chirurgischen Schwerpunkt
seit 2000 eigene Praxis in Hürth mit dem Schwerpunkt Funktion und ästhetisch komplexe Restaurationen
2002 - 2004 Zertifizierung bei der Akademie Praxis und Wissenschaft der DGZMK in der Implantologie
2004 - 2006 Zertifizierung in der Funktionsdiagnostik und -therapie
2005 Promotion
2006 - 2008 Zertifizierung in der ästhetischen Zahnheilkunde
seit 2009 Praxis in Gemeinschaft mit Dr. Julika Andersson (zert. Endodontologie, Parodontologie)
seit 2014 Spezialistin ästhetisch - funktionelle Zahnmedizin, DGÄZ
seit 2014 Spezialistin für rekonstruktive Zahnmedizin, Ästhetik und Funktion, EDA
seit 2016 Master of Science Ästhetik und Funktion, Ernst-Moritz-Universität in Greifswald; Dr. Steubesand ist Autorin sowie Co-Autorin diverser Publikationen sowie wissenschaftlicher Studien und ist als Referentin tätig.
Samstag, 11.11.2017, 09:20 - 09:50
Ästhetik, Funktion und Nachhaltigkeit bei oralen Rehabilitationen. Wie hilft die interdisziplinäre Behandlungsplanung und- ausführung dabei?
Dr. Dr. Anette Strunz
Berlin, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 11:00 - 11:20
Standardverfahren: Therapiekonzepte für die Extraktionsalveole
Mit der richtigen Versorgung der Extraktionsalveole ist es heute möglich, den Patienten bei der Implantatinsertion größere Augmentationen zu ersparen. Durch das richtige Konzept kann man das Hart- und Weichgewebe oft so erhalten, dass bei der Implantation die Augmentation entweder ganz vermieden oder zumindest im Ausmaß reduziert werden kann. Daher sollte heute schon vor der Zahnentfernung geplant werden, was aus der entstehenden Lücke werden soll. Vorausschauende Zahnheilkunde im Sinne von "Forward thinking" statt "Backward planning"!

T
Dr. Gisela Tascher
Heusweiler, Deutschland

Lebenslauf:
1972 - 1977 Zahnmedizinstudium in Leipzig und Dresden
1977 Diplomstomatologe
1977 - 1995 in Klinik und eigener Praxis in Sachsen tätig
1982 Fachzahnärztin für allgemeine Zahnheilkunde
seit 1995 im Saarland in eigener Praxis niedergelassen
2007 Promotion am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bei Prof. Dr. W. U. Eckart mit dem Thema "Die Entwicklung des Gesundheitswesens im Saargebiet und Saarland von 1920-1956 im Spiegel der machtpolitischen Verhältnisse" seit 2007 verschiedene Veröffentlichungen und Vorträge zu dieser Thematik (siehe Veröffentlichungen unter www.dres-tascher.de)
seit 2009 Mitglied der Vertreterversammlung, der Ethikkommision und des Arbeitskreises "Hilfen gegen Gewalt" der Ärztekammer des Saarlandes sowie Mitglied der Vertreterversammlung der Abteilung Zahnärzte der Ärztekammer des Saarlandes
seit 2009 Mitglied des Arbeitskreises "Geschichte in der Zahnheilkunde" der DGZMK
seit 2010 Gründungsmitglied des Arbeitskreises Ethik der DGZMK
2010 Veröffentlichung der ergänzten und überarbeiteten Fassung der Promotionsarbeit im Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn, unter dem Titel "Staat, Macht und ärztliche Berufsausübung 1920-1956 - Gesundheitswesen und Politik: Das Beispiel Saarland" mit Unterstützung der Ärztekammer des Saarlandes und der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes
seit 2011 Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises "Geschichte in der Zahnheilkunde" der DGZMK
2011 - 2014 Mitglied des Vorstandes der Abteilung Zahnärzte der Ärztekammer des Saarlandes
2013 Ehrennadel der Bundeszahnärztekammer
2015 Herbert-Lewin-Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus (ausgeschrieben vom Bundesministerium für Gesundheit, von der Bundesärztekammer, der Bundeszahnärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung)
2016 Carl-Erich-Alken-Medaille der Ärztekammer des Saarlandes
Als Vertreter des Arbeitskreises Geschichte der Zahnheilkunde der DGZMK bin ich Kooperationspartner im Aufarbeitungsteam "Zahnheilkunde und Zahnärzteschaft im Nationalsozialismus" am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der RWTH Aachen unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. phil. Dominik Groß. In diesem Rahmen beschäftigen sich meine Forschungen schwerpunktmäßig mit dem Thema "Die Gleichschaltung der standespolitischen und wissenschaftlichen Verbände der Zahnärzte nach 1933".
Die Gründung der "Kassenzahnärztlichen Vereinigung Deutschlands" (KZVD) am 27.7.1933 innerhalb des "Reichsverbandes der Zahnärzte Deutschlands e.V." war ein Teil der umfangreichen Veränderungen von Staat und Gesellschaft, die nach der "Machtergreifung" von Adolf Hitler und der NSDAP am 30.01.1933 im Deutschen Reich stattfanden. Diese Veränderungen lassen sich mit den Schlagwörtern "Gleichschaltung", "Zentralisation" und "Ausrichten nach dem Führerprinzip" beschreiben. Die KZVD wurde als öffentlich-rechtliche Kontroll-, Überwachungs- und Disziplinierungsstruktur des NS-Staates gegründet mit Zwangsmitgliedschaft, Hoheitsfunktionen, Pflichtfortbildung, Standesgerichtsbarkeit und Honorarverteilungsmonopol. Die KZVD wurde damit wie die am 02.08.1933 innerhalb des "Hartmannbundes" ebenfalls neu gegründete "Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands" (KVD) alleiniger Träger der Beziehungen zu den nach 1933 umstrukturierten Krankenkassen und zur Körperschaft des öffentlichen Rechts. Diese neuen Standesorganisationen, die auch das Streikrecht aufgaben, dienten dazu, alle Ärzte und Zahnärzte statistisch zu erfassen, zentral zu überwachen und in die planwirtschaftlichen Aufgaben und Ziele der NS- Gesundheits- und Sozialpolitik einzubinden.
Mattias Torell
Gothenburg, Schweden

Freitag, 10.11.2017, 15:40 - 16:20
How digital dentistry can help simplify the digital workflow (EN)

V
PD Dr. Dr. Meikel Vesper
Eberswalde, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 12:10 - 12:30
Praxiskonzepte: Mundschleimhautveränderungen: frühzeitig erkennen - frühzeitig behandeln
Prof. Dr. Ralf Vollmuth
Potsdam, Deutschland

Lebenslauf:
1963 geboren in Würzburg
1982 Eintritt in die Bundeswehr als Sanitätsoffizieranwärter
1982 - 1988 Studium der Zahnmedizin, ab 1986 zusätzlich Geschichte und Germanistik, Würzburg
1988 - 2013 verschiedene kurative und Stabsverwendungen im zahnärztlichen Dienst der Bundeswehr, unter anderem als Leiter Zahnarztgruppe, Begutachtender Zahnarzt und Dezernent in der Abteilung Zahnmedizin des Sanitätsamtes der Bundeswehr
1991 Promotion und Lehrauftrag Geschichte der Medizin, Würzburg
2000 Habilitation Geschichte der Medizin, Würzburg
2006 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor, Würzburg
2010 Gründungsmitglied des AK Ethik der DGZMK
2013 - 2016 Wissenschaftler am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw), Potsdam
seit 2016 Beauftragter des Inspekteurs des Sanitätsdienstes für Geschichte, Theorie und Ethik der Wehrmedizin am ZMSBw, Potsdam
Am 4. Juni 2015 wurden der sogenannte Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Medizin (NKLM) und der Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Zahnmedizin (NKLZ) nach jahrelangen inhaltlichen Vorarbeiten, Abstimmungen und Konsensus-Verfahren durch den Medizinischen Fakultätentag als Grundlage für die universitäre Ausbildung verabschiedet. Der NKLZ bildet mit der "Beschreibung der zahnärztlichen Kompetenzen" ein "Kerncurriculum" für das Zahnmedizinstudium und den zahnärztlichen Beruf. In Kapitel 18 "Geschichte, Ethik, Recht und Berufskunde" sind - eingebettet in die historischen, rechtlichen und berufskundlichen Zusammenhänge - auch die für die zahnärztliche Berufsausübung notwendigen ethischen Kenntnisse und Fertigkeiten abgebildet und mit entsprechenden Kompetenzlevels hinterlegt.
Im Vortrag werden die Genese des NKLZ und vor allem des Arbeitsfeldes/Kapitels 18 aufgezeigt und insbesondere die zahnmedizinethischen Inhalte vorgestellt.
Jörg Vollstedt
Ganderkesee, Deutschland

Lebenslauf:
1979 - 1985 Studium Medizin und Zahnmedizin an der CAU in Kiel
1987 - 1997 Zahnarztpraxis in Bremen
1997 - 2006 Zahnarztpraxis in Ganderkesee
seit 2006 QM Berater für Zahnärzte, Kurse " Ergonomie für Zahnärzte "
seit 2006 angestellter Zahnarzt Schwerpunkte: Totalprothetik und CMD Diagnostik und Therapie , QM Beauftragter
seit 2013 Partner bei "Dr. Stahlberg & Partner" Bremen Schwerpunkt Totalprothetik, CMD Diagnostik und Therapie, Alterszahnheilkunde
seit 2013 Qualitätszirkel "Dentale Ergonomie"
seit 2014 Qualitätszirkel "ambulante Versorgung in Wohnheimen"
seit 2016 Qualitätszirkel " Workflowmanagement in der Zahnarztpraxis"
Die digitale Erfassung und Verarbeitung von Informationen beherrscht bereits seit Jahren den Alltag einer Zahnarztpraxis. Der Begriff "digitaler dentaler workflow" wurde deshalb bereits schon vor Jahren geprägt und ist heute in der Dentalbranche in aller Munde. Ich habe für meine Praxis eine eigene Systematik entwickelt, die die gesamte Arbeit in meiner Zahn-arztpraxis als dynamischen prozessorientierenden Workflow begreift. Der Workflow in einer Praxis - besonders in einer Praxis mit mehreren Behandlern mit unterschiedlichen Kompe-tenzen - ist zu planen, zu organisieren, zu optimieren und vor allen Dingen arbeitswissen-schaftlich zu betrachten. So schreibt es auch in weiten Bereichen der Gesetzgeber vor. Ich werde nach einem kurzen Überblick nur die Themen Praxisorganisation, Praxisarchitektur mit Arbeitsplatzgestaltung, Patientenmanagement und Teamarbeit näher erörtern.
Maximilian Voß

Lebenslauf:
seit 2012 Student der Zahnmedizin - Universität Witten/Herdecke (9. FS)
seit 2013 Vorsitzender der Fachschaft Zahnmedizin der Universität Witten/Herdecke e.V.
seit 2014 Vorstandsmitglied des BdZM (Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V.)
2015 Mitglied im Team des studentisch organisierten zahnmedizinischen Myanmarprojektes
Samstag, 11.11.2017, 10:00 - 10:30
Begrüßung

W
Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner
Mainz, Deutschland

Lebenslauf:
Beruflicher Werdegang:
  • Studium Zahnmedizin und Medizin in Saarbrücken und Mainz 1968-1975
  • Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Universität Mainz
  • Geschäftsführender Direktor der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
  • Studiendekan Zahnmedizin Fachbereich Medizin, 1996-1998
  • Mitglied Fachbereich Medizin seit 1993
Funktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften:
  • Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kieferchirurgie der DGZMK
  • Vorstands- und Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft für ZMK-Heilkunde
  • Präsident der DGZMK 1997-2001
  • Mitglied im Vorstand der DGMKG und wissenschaftlichen Beirat
  • Kollegiat der DFG 2008-2012
  • Vizepräsident der AWMF seit 2009
Ehrungen:
  • Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie
  • Ehrenmitglied der polnischen Gesellschaft für Stomatologie (PTS)
  • Ehrenmitglied der deutschen Gesellschaft für Implantologie
  • Ehrenmitglied der griechischen Gesellschaft für Implantologie
  • Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Freitag, 10.11.2017, 09:00 - 09:30
Leitlinien im Praxisalltag - konkrete Hilfe oder doch nur Last?
Prof. Dr. Michael Walter
Dresden, Deutschland

Lebenslauf:
1975 - 1980 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
1980 - 1985 Assistent an der Abteilung für klinische Prothetik des Fachbereiches Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Freien Universität Berlin
1982 Promotion
1985 - 1993 Oberarzt an der Abteilung für klinische Prothetik des Fachbereiches Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Freien Universität Berlin
1991 Habilitation
1992 Gastaufenthalt am Karolinska-Institut Huddinge / Stockholm
seit 1994 Universitätsprofessor und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik an der Technischen Universität Dresden
1997 - 2003 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Forschungsverbundes Public Health Sachsen
2003 Gastprofessor an der University of Alberta (Edmonton, Kanada)
2007 - 2013 Studiendekan Zahnmedizin an der Technischen Universität Dresden
2008 - 2012 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro)
2009 - 2011 Geschäftsführender Direktor des Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Technischen Universität Dresden
seit 2013 Präsident elect der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
Freitag, 10.11.2017, 08:15 - 09:00
Begrüßung und Einführung
Samstag, 11.11.2017, 10:00 - 10:30
Begrüßung
Samstag, 11.11.2017, 16:30 - 17:00
Verabschiedung und Ausblick auf 2018
Dr. Paul Weigl
Frankfurt, Deutschland

Lebenslauf:
1983 - 1989 Studium der Zahnheilkunde an der LMU München
1989 Approbation
1989 - 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU München
1990 Promotion
1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik am ZZMK der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main
1993 Funktionsoberarzt, Leitung Vorklinik seit 2002 Spezialist für Zahnärztliche Prothetik
seit 2008 Etablierung des Studiengangs "Master of Oral Implantology" an der Goethe-Universität
seit 2012 Leiter der Abteilung für Postgraduale Ausbildung Hauptarbeitsgebiete:
Verhalten von Implantat-Abutmentverbindungen
Vollkeramische Restaurationen
Geroprothetisches Therapiekonzept mit verschleißfreien, biokompatiblen Halteelementen für herausnehmbaren Zahnersatz
Klinische Anwendung und Untersuchung von dimensionsreduzierten Implantaten
Therapiekonzept für die Sofortimplantation und - versorgung im ästhetischen Bereich
Samstag, 11.11.2017, 11:40 - 12:00
Praxiskonzepte: Therapiekonzepte kurze versus lange Implantate
PD Dr. Dietmar Weng
Starnberg, Deutschland

Lebenslauf:
Priv.-Doz. Dr. Dietmar Weng arbeitete nach seinem Studium in Marburg von 1994 bis 1996 in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik der Universität Freiburg als Assistenzzahnarzt. Anschließend verbrachte er einen zweijährigen Forschungsaufenthalt mit den Schwerpunkten Implantologie und geführte Knochenregeneration an der University of Texas at Houston, Department of Periodontics. Von 1998 bis 2004 war er als Oberarzt in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Würzburg tätig. Seit 2009 kooperiert er als Gastzahnarzt mit der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und hat dort 2011 habilitiert. Neben konventioneller festsitzender und herausnehmbarer Prothetik beschäftigt er sich in erster Linie mit der chirurgischen und prothetischen Versorgung implantatgetragenen Zahnersatzes und der Weichgewebeästhetik. Zu diesen Themen wurden von ihm zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge präsentiert. PD Dr. Weng ist Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften und Redaktionsmitglied der Quintessenz-Zeitschrift "Implantologie". Seit 2004 ist er in einer Gemeinschaftspraxis in Starnberg mit den Schwerpunkten Implantologie und Parodontologie niedergelassen. Seit 2013 ist er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).
Dr. Jens Westemeier
Aachen, Deutschland

Lebenslauf:
1966 geboren in Bad Berleburg Wehrdienst/Soldat auf Zeit Studium der Geschichte und politischen Wissenschaften an der Universität Regensburg (Magister Artium)
2009 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Potsdam
2014 - 2016 Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam
seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitätsklinik RWTH Aachen, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
Seit Herbst 2016 läuft in Aachen und Düsseldorf das von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung geförderte Forschungsprojekt zur Aufarbeitung der Rolle der Zahnärzteschaft im Nationalsozialismus. Während sich das Team um Dr. Matthis Krischel von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, mit dem Thema Zahnärzte als Opfer des NS-Regimes beschäftigt, gehört das Thema Zahnärzte als NS-Täter zum Forschungsfeld des Teams um Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Groß von der Universitätsklinik RWTH Aachen, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Hierzu wurde ein erster Schwerpunkt auf Zahnärzte als Täter in der SS gelegt.
Die SS, die Schutzstaffel der NSDAP, war der radikalste Exponent der nationalsozialistischen Ideologie und Herrschaftspraxis, sie steht wie kaum eine andere NS-Organisation als Synonym für Vernichtungskrieg und Holocaust. Der Vortrag stellte Ergebnisse zu den Zahnärzten vor, die als SS-Mitglieder zu identifizieren sind. Als Angehörige der Waffen-SS taten Zahnärzte in Konzentrationslagern und Himmlers militärischen Verbänden Dienst. Über einen kollektivbiografischen Ansatz konnten empirisch belastbare Zahlen ermittelt werden, anhand von Einzelbeispielen werden individuelle Handlungsspielräume sichtbar. Nach 1945 verliefen die Lebenswege zwischen Strafverfolgung und nahezu bruchloser gesellschaftlicher Integration bisweilen höchst unterschiedlich.
Dr. Nicole Westendorf
Schleswig, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 15:30 - 16:30
Work-Life Balance Zahnarztpraxis - Ein Gesprächsforum mit Kollegen/innen aus der Praxis
Lotta Westphal
Berlin, Deutschland

Samstag, 11.11.2017, 10:00 - 10:30
Begrüßung
Matthias Widbiller
Regensburg, Deutschland

Lebenslauf:
2008 - 2013 Studium der Zahnheilkunde an der Universität Regensburg
2013 Staatsexamen Zahnmedizin
seit 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie (Universitätsklinikum Regensburg)
2015 Hochschullehrer Zertifizierung der Bayerischen Universitäten (ProfiLehrePlus, Universität Bayern e. V.)
Freitag, 10.11.2017, 13:40 - 14:10
Vortrag der Preisträger der Jahrestagung der AfG 2017: 1. Preis: Die Rolle von Dentinmatrixproteinen in der regenerativen Endodontie
Prof. Dr. Bernd Wöstmann
Gießen, Deutschland

Freitag, 10.11.2017, 12:10 - 12:30
Praxiskonzepte: Ergonomische Präparations- und Abformkonzepte
PD Dr. Michael M. Wolf
Bonn, Deutschland

Lebenslauf:
2006 - 2010 Gastwissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Physiologie, Universität Bonn
2009 Approbation als Zahnarzt, Universität Bonn
seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Bonn (Direktor: Prof. Dr. A. Jäger)
seit 2010 Mitglied der AG Prof. Dr. Jäger, Klinische Forschergruppe 208 (DFG)
2011 Promotion zum Doktor der Zahnheilkunde in dem Institut für Physiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn
seit 2012 Laborleiter des Teil Projekts 8 im Rahmen der DFG geförderten Klinischen Forschergruppe 208 (KFO208)
2012 Post Graduate Summer School for Stem Cell Research (DFG) - Xian, China
2012 Auszeichnung mit dem Arnold-Biber-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)
2012 - 2014 Gerokstipendium für Grundlagenforschung der Universität Bonn
2014 Habilitation und Lehrbefugnis auf dem Gebiet der Kieferorthopädie
2014 Wissenschaftlicher Vertreter der Europäischen IADR auf dem Weltkongress für Zahnheilkunde in Kapstadt (Süd Afrika) im "Hatton Programm"
2015 "Visiting Professor" am NICDR/NIH National Institute of Health (Washington DC, USA)
seit 2016 Komm. Direktor, Poliklinik für Kieferorthopädie, Universität Jena
seit 2016 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AFG) in der DGZMK
2017 Erhalt des Rufs auf den Lehrstuhl (W3 Kieferorthopädie) Universität Jena
2017 "Secundo loco" im Berufungsverfahren auf den Lehrstuhl für Kieferorthopädie, Universität Tübingen
Freitag, 10.11.2017, 09:50 - 10:10
Innovationen: Digitale Verfahren in der Kieferorthopädie - Bringen sie wirklich Vorteile?
Dr. Guido Wucherpfennig
Erfurt, Deutschland

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