Deutscher Zahnärztetag 2020 - Hauptprogramm Samstag
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Hauptprogramm Samstag

Samstag, 14.11.2020
Begrüßung, Prof. Dr. Roland Frankenberger
09:00-09:10
Keynote, PD Dr. Dietmar Weng
09:10-09:55
Robert Schröder
Der Unterschied zwischen Fehlern und Versagen – Erfahrungen aus der Luftfahrt
DGZ, PD Dr. Dietmar Weng
Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ)
09:55-10:25
Prof. Dr. Diana Wolff
Beherrschung tief subgingivaler Ränder bei Restaurationen
10:25-10:30
Diskussion
10:30-11:00
Pause
DGKiZ, AfG, Dr. Dr. Markus Tröltzsch
Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ), Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG)
11:00-11:30
Prof. Dr. Katrin Bekes , MME
Problematik Frühkindliche Karies – immer noch ungelöst?
11:30-11:35
Diskussion
11:35-12:05
Dr.-Ing. Jennifer Rosowski
Das Geheimnis der mesenchymalen Stromazellen (MSC) und der Weg zur Wiedergeburt eines Zahnes
12:05-12:10
Diskussion
12:10-13:30
Pause
DGOEV, AK AIDM, Prof. Dr. Michael M. Bornstein
Deutsche Gesellschaft für Orale Epidemiologie und Versorgungsforschung (DGOEV), Arbeitskreis "Artificial Intelligence in Dental Medicine" (AK AIDM)
13:30-14:00
14:00-14:05
Diskussion
14:05-14:35
Prof. Dr. Falk Schwendicke MDPH
KI in der (Zahn)medizin: Die Zukunft ist heute – lassen Sie sich herausfordern!
14:40-15:10
Pause
DGPro, Prof. Dr. Roland Frankenberger
Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)
15:10-16:30
Die Auswirkungen von sauren Softdrinks, Bruxismus, Reflux und anderen Faktoren,
welche einen übermäßigen Zahnhartsubstanzverlust verursachen, werden immer
häufiger in der Praxis beobachtet. Diese fortschreitenden Defekte jedoch oft erst zu
spät diagnostiziert und/oder behandelt. Dabei kann durch eine frühzeitige Diagnose
mit Prävention und Patientenaufklärung einer Progression des erosivabrasionsbedingten
Zahnhartsubstanz-verlusts entgegengewirkt werden, um eine
spätere größere Behandlung zu vermeiden.
Die Sanierungen von Zähnen mit Erosionen und Attritionen, welche meistens mit
einer Bisshebung einhergeht, ist aufgrund des Behandlungsaufwands in Verbindung
mit den vom Zahntechniker gefertigten Rekonstruktionen eine kostenintensive
Behandlung. Selbst ein minimalinvasives Behandlungskonzept, welches
ausschließlich die verlorengegangene Zahnhartsubstanz ersetzt und die Funktion
wiederherstellt, bedarf für die genaue Umsetzung vieler Arbeitsschritte in der Praxis
und im Labor. Das direkte Modellieren von Komposit im Mund dagegen ist für diese
Art der Behandlung nicht vorhersagbar, weil eine gleichmäßige statische - sowie
funktionelle richtige dynamische - Okklusion schwer zu erreichen ist.
Bei der Auswahl des Materials spielen die ästhetischen Erwartungen des Patienten,
und klinische Faktoren wie die Stumpffarbe, das Platzangebot und die
Voraussetzungen für die adhäsive Befestigung eine Rolle. Hinzu kommen neue
computergestützte Verarbeitungsformen (CAD/CAM), die spezielle Anforderungen an
Kliniker und Techniker stellen aber auch zu qualitativer Verbesserung der
Rekonstruktionen und einer gleichzeitigen Preisreduzierung führen. Zu guter Letzt
sind die Langzeitresultate klinischer Studien entscheidend.
16:30-16:45
Diskussion
Verabschiedung, Prof. Dr. Roland Frankenberger
16:45-17:00
Prof. Dr. Roland Frankenberger
Verabschiedung und Ausblick 2021
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