AKs und Fachgesellschaften

Freitag, 10.11.2017
AKOPOM (Spektrum 1)
Interdisziplinäre Arbeitskreis Oralpathologie und Oralmedizin (AKOPOM)
11:30-13:00
Programm der AKOPOM
AK Wehrmedizin (Spektrum 1)
Arbeitskreis Wehrmedizin
13:00-17:00
Programm des AK Wehrmedizin
DGL (Spektrum 2)
Deutsche Gesellschaft für Laser-Zahheilkunde (DGL)
09:00-09:45
Prof. Dr. Dr. Siegfried Jänicke
Einsatz des Lasers aus Sicht eines Mund,- Kiefer- und Gesichtschirurgen
09:45-10:30
Prof. Dr. Norbert Gutknecht
Der Laser - die Alternative bei endodontischen Problemfällen
10:30-11:00
Pause
11:00-11:45
Prof. Dr. Andreas Braun
Dentale Diodenlaser - von der Photodynamik bis zur Chirurgie
11:45-12:15
Dr. Stefan Grümer MSc
Laserunterstützte Implantologie
12:15-13:00
Dr. Gabriele Schindler-Hultzsch M.Sc.
Laserunterstützte Kinderzahnheilkunde von Konservierende Zahnheilkunde bis zur Chirurgie
13:00-13:30
Pause
DGZ Teil 1 (Spektrum 2)
Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ)
13:30-15:00
Programm der DGZ
AK Ethik MV (Spektrum 2)
17:30-19:00
Mitgliedervesammlung des AK Ethik
AGAZ (Conclusio 1+2)
Arbeitsgemeinschaft für Arbeitswissenschaft und Zahnheilkunde (AGAZ)
09:00-13:00
Programm der AGAZ
13:00-14:30
Pause
14:30-16:00
Programm der AGAZ
TAK RegMed und AfG (Analog 1+2)
Transdisziplinärer Arbeitskreis Regenerative Medizin (TAK RegMed)
13:00-13:40
PD Dr. Christinane Kunert-Keil
Socket Augmentation und Kieferorthopädie
13:40-14:20
PD Dr. Susanne Proksch
Interaktionen von Stammzellen und ihrer extrazellulären Umgebung in der oralen Gewebsregeneration
14:20-15:00
PD Dr. Dr. Bernd Lethaus
Tissue-Engineering in der rekonstruktiven Kopf-Hals-Chirurgie Präformation autogener Stammzell- und Scaffoldkonstrukte
15:00-15:20
Pause
15:20-16:00
Dr. Kerstin Galler
Regeneration, Reparatur und Tissue Engineering der Zahnpulpa
Preisträger der Jahrestagung der AfG, 2017:
16:00-16:30
Matthias Widbiller
Die Rolle von Dentinmatrixproteinen in der regenerativen Endodontie
16:30-17:00
Dr. Anna Damanaki
Einfluss von Adipositas und Alter auf den krestalen Alveolarknochen - In-vivo-Studie
DGZMK HV (Agenda)
17:30-19:00
Hauptversammlung DGZMK
Samstag, 11.11.2017
AK Ethik (Conclusio 1)
Arbeitskreis Ethik in der DGZMK (AK Ethik)
09:00-09:10
Verleihung des Dental Ethics Awards 2017 mit Kurzvortrag der/des Preisträgerin/Preisträgers
09:10-09:45
Die zahnärztliche Implantologie hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten eine besonders starke Aufwärtsentwicklung genommen. Sie bietet vielen Patienten neue, verbesserte Chancen auf eine festsitzende (implantatgestützte) Versorgung und vielen Zahnärzten ein fachlich wie wirtschaftlich attraktives Tätigkeitsfeld. Umso wichtiger erscheint es, nach den normativen Voraussetzungen Rahmenbedingungen einer implantologischen Versorgung zu fragen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Vortrag mit den ethisch relevanten Aspekten der zahnärztlichen Implantologie. Zudem benennt und diskutiert er konkrete klinisch-ethische Orientierungshilfen für den implantologisch tätigen Zahnarzt.
09:45-10:30
In der täglichen Praxis sind wir in unserer Therapiewahl durch viele Aspekte eingeschränkt. Die Kostenerstatter fordern als oberstes Gebot die Wirtschaftlichkeit ein (und dabei ist nicht die der Praxisführung gemeint). Richtlinien schreiben vor, wann Behandlungen zu Lasten der Kostenerstatter durchgeführt werden können und welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind. Der Gesetzgeber erteilt dem Patienten weitgehendes Mitspracherecht in der Therapiewahl und befreit ihn gleichzeitig als medizinischen Laien - zulasten des behandelnden Arztes - von der Verantwortung für die gewählte Therapie. Was für unsere Patienten eine Erleichterung und eine Stärkung der eigenen Rechte bedeutet, verursacht bei uns Ärzten häufig Unsicherheiten - zumal sich die verschiedenen Bereiche Ethik, Richtlinien und Recht nicht selten in ihren Anforderungen widersprechen.
Dieser Vortrag zeigt kritische Situationen aus der täglichen Praxis und bietet - wo möglich - Empfehlungen, um diese zu lösen.
10:30-11:00
Pause
11:00-11:45
Am 4. Juni 2015 wurden der sogenannte Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Medizin (NKLM) und der Nationale Kompetenzbasierte Lernzielkatalog Zahnmedizin (NKLZ) nach jahrelangen inhaltlichen Vorarbeiten, Abstimmungen und Konsensus-Verfahren durch den Medizinischen Fakultätentag als Grundlage für die universitäre Ausbildung verabschiedet. Der NKLZ bildet mit der "Beschreibung der zahnärztlichen Kompetenzen" ein "Kerncurriculum" für das Zahnmedizinstudium und den zahnärztlichen Beruf. In Kapitel 18 "Geschichte, Ethik, Recht und Berufskunde" sind - eingebettet in die historischen, rechtlichen und berufskundlichen Zusammenhänge - auch die für die zahnärztliche Berufsausübung notwendigen ethischen Kenntnisse und Fertigkeiten abgebildet und mit entsprechenden Kompetenzlevels hinterlegt.
Im Vortrag werden die Genese des NKLZ und vor allem des Arbeitsfeldes/Kapitels 18 aufgezeigt und insbesondere die zahnmedizinethischen Inhalte vorgestellt.
11:45-12:30
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Umsetzung des prinzipienethischen Reflexionsbedarfs, wie er in der zahnärztlichen Berufspraxis entstehen kann. Das Verfahren sollte es ermöglichen, die Aspekte der Prinzipienethik in der Berufspraxis hinterfragen zu können. Das Lernen aus negativen Behandlungsverläufen verweist geradezu auf die ethische Verpflichtung der Profession sowie ihrer Angehörigen. Quantitative Forschungsverfahren sind in der Zahnmedizin zwar weit verbreitet, aber aufgrund ihres primär Hypothesen überprüfenden Ansatzes ungeeignet, individuelle Fallstrukturen aufzudecken. Hierzu bedarf es einer qualitativen Forschungsmethode, die einen Hypothesen generierenden Verlauf ermöglicht, indem der Fallverlauf frei von Vorannahmen aufgearbeitet werden kann. In der qualitativen Forschung gibt es eine Tradition der Erforschung kritischer Ereignisse durch Interviews. Vorliegend wurde in einer Studie zu dilemmatischen Misserfolgen im (Zahn-)Arzt-Patienten-Verhältnis eine offene Interviewtechnik verwendet, die das klassische dialogische Interview zwischen zwei Partnern um eine dritte Person erweitert. In diesem Triadengespräch ist eine Person thematischer Experte, eine weitere Person ist Novize und eine dritte Person ist Laie in Bezug auf das Thema. In diesen Gesprächen wurden 21 Misserfolge aus der Praxis reflektiert und rekonstruiert. Es wird aufgezeigt, ob und wie mit der Methode ein verändertes Verständnis des zahnärztlichen Misserfolgs ermöglicht wurde. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Triadengespräch als Möglichkeit des expansiven Lernens eine exponierte Stellung erlangen kann. Das daraus resultierende Erfahrungskapital zahnmedizinischer Praktiker hat sodann Einfluss auf das Professionswissen und lässt gleichzeitig eine offene Kultur zum Lernen aus Misserfolgen entstehen.
12:30-13:30
Pause
IAZA (Conclusio 1)
Interdisziplinärer Arbeitskreis für Zahnärztliche Anästhesie (IAZA)
13:30-15:00
Programm der IAZA
15:00-15:30
Programm der IAZA (Mitgliederversammlung im Anschluss)
AK Geschichte (Conclusio 2)
Arbeitskreis Geschichte der Zahnheilkunde (AKGZ)
09:00-09:15
Dr. Wibke Merten
Die Geschichte des Arbeitskreises, Vergangenheit und Zukunft
09:15-10:00
Dr. Matthis Krischel
Der Archivbestand der ehemaligen Forschungsstelle für die Geschichte der ZHK
10:00-10:45
Sabin-Kristin Kornell
Zahnstein eine Zeitkapsel in die Vergangenheit
10:45-11:30
Jens Westemeier
Zahnmedizin im Nationalsozialismus
11:30-12:15
Dr. Gisela Tascher
Die Gründung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Deutschlands als Körperschaft des öffentlichen. Rechts am 27.7.1933
12:30-13:30
Pause
AK Ethno (Conclusio 2)
Arbeitskreis Ethno- und Paläozahnmedizin der DGZMK (AKEPZ)
13:30-14:00
Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gelten Zähne und Kiefer als die wichtigsten bioarchäologischen Quellen über das Leben unserer Vorfahren. Das gilt insbesondere für die frühe Menschheitsgeschichte, wo oftmals lediglich sogenannte Dental spezies überliefert sind. Besser wird es für die jüngeren Phasen unserer Geschichte nach dem Ende der letzten Eiszeit, nachdem der Mensch sesshaft geworden war und seine Toten kollektiv zu bestatten begann. Auf der Basis größerer Stichproben lassen sich seither zahlreiche Informationen über das Leben und Sterben in der Vergangenheit gewinnen. Mittels morphologischer, molekulargenetischer und biogeochemischer Methoden werden Informationen über die demographische und genetische Zusammensetzung von Bevölkerungen, über Gesundheit und Krankheit, Ernährung und Mobilität gewonnen. Anhand einiger Beispiele werden die Aussagemöglichkeiten skizziert.
14:00-14:30
Unter zahnmedizinischen Gesichtspunkten lassen sich Pulpasteine bzw. Dentikel nach verschiedenen Ansätzen klassifizieren. Klinisch werden sie nach ihrer Lage zum umgebenden Dentin eingeordnet. Weitere Klassifikationen unterscheiden nach der Genese und nach histologischen Kriterien. Im Rahmen einer experimentellen Studie wurden Dentikel an Skelettfunden im archäologischen Kontext untersucht. Untersuchungen zur Prävalenz der Dentikel variieren sehr stark. Dies lässt sich zum einen methodisch erklären, zum anderen können populationsspezifische Unterschiede eine Rolle spielen. Darüber hinaus werden metabolische Erkrankungen und verschiedene Traumata sowie Ernährungseinflüsse als ätiologische Faktoren diskutiert. Damit stellen Dentikel äußerst interessante Hartgewebsstrukturen für paläopathologische Fragestellungen dar. Bioarchäologische Studien an archäologischen Skelettresten können im Zusammenhang mit osteologischen Krankheitsbefunden und Ernährungsdaten grundlegende Erkenntnisse über Dentikel liefern. Hierzu werden die Ergebnisse einer dentalanthropologischen Studie vorgestellt.
14:30-15:00
Eine interdisziplinäre Betrachtung am folgenden Beispielen: 1. von Germektomien bzw. Milcheckzahnetraktionen bei Kleinstkindern und Säuglingen(Infant Oral Mutilation)durch afrikanische Heiler, 2. von Schamanismus und Schwarzer Magie in Neuguinea und 3. von Froschgift- Injektionen u. anderen unbekannten Therapiemaßnahmen bei isolierten Amazonasindianern.
15:00-15:30
Pause
AK EPHV (Conclusio 2)
Arbeitskreis für Epidemiologie, Public Health und Versorgungsforschung (AK EPH)
15:30-17:00
Programm des AK EPHV
DGZ Teil 2 (Agenda)
Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ)
09:00-10:30
Programm der DGZ
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